Vladyka: Rückwirkende Abschaffung der unsozialen Ambulanzgebühren

Blauschwarzes Bündnis in NÖ gegen Patienten und Spitäler

St. Pölten, (SPI) - "Trotz der Ablehnung durch Volkspartei und Freiheitliche im NÖ Landtag bleibt die Forderung der NÖ Sozialdemokraten nach sofortiger und rückwirkender Abschaffung der unsozialen Ambulanzgebühren aufrecht. Wir werden die Patienten und das Krankenhauspersonal nicht im Stich lassen - so wie dies FPÖ und ÖVP getan haben", kommentiert SP-Familiensprecherin LAbg. Christa Vladyka die Entscheidung von Blauschwarz in NÖ, an den Ambulanzgebühren trotz aller Kritik festhalten zu wollen.****

Österreichweit werden pro Jahr rund 17,5 Millionen Ambulanzbesuche in den Krankenanstalten registriert. Es steht zu befürchten, dass Kranke, die sich die Zahlung der Gebühr nicht leisten können, gesundheitliche Gefährdungen bei der Suche nach einer geöffneten Arztpraxis erleiden, was besonders bei Kleinkindern dramatische Folgen haben kann. Die Einführung der Gebühr belastet vor allem kleinere und mittlere Einkommensbezieher, kinderreiche Familien, ältere Menschen und chronisch Kranke. Sie stellt daher eine unsoziale und unausgewogene Maßnahme dar. Hinzu kommt, dass die konkrete Einhebung der Gebühr einen enormen Verwaltungsaufwand, mit dem die Ärzteschaft und das Krankenhauspersonal zusätzlich belastet werden, darstellt.

"Die Ambulanzgebühren sind für die Patienten ungerecht, für die Mitarbeiter in den Krankenanstalten belastend und unpraktikabel und für die Finanzierung uneffektiv und unzureichend. Während die NÖ ‚Sozialdemokraten auf der Seite der Patienten kämpfen, ziehen ÖVP und FPÖ den Menschen durch unsoziale und ungerechte Belastungsmaßnahmen das Geld aus der Tasche. Das ist ‚soziale Betroffenheit‘ statt sozialer Treffsicherheit. Diese Politik ist absolut inakzeptabel", so die SPNÖ-Familienpolitikerin.
(Schluss) fa

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/9005 DW 12794

Landtagsklub der SPÖ NÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN