Prammer zu Rauch-Kallat: Statt Vereinbarkeit nur Entweder-Oder

Gerade das Kindergeld und die Zuverdienstgrenzen verhindern den Kampf gegen die gläserne Decke

Wien (SK) "Besonders für Frauen, die sich beruflichen Erfolg erkämpft und sich gegen Männernetzwerke durchgesetzt haben, ist das Kindergeld-Modell mit den Zuverdienstgrenzen der reinste Hohn", erklärte SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Barbara Prammer heute zu den Äußerungen der ÖVP-Generalsekretärin Maria Rauch-Kallat bei einer Pressekonferenz in Wien. ****

"Bei einer Zuverdienst-Grenze von gerade 200.000 Schilling bedeutet das für qualifizierte Frauen entweder zuhause zu bleiben, oder auf das Kindergeld zu verzichten. Bisher konnten diese Frauen mit einer Teilkarenzierung den Fuß in der beruflichen Tür belassen. Aber gerade dieses ausbaufähige Modell wurde durch ein schlechteres ersetzt", erklärte Prammer und forderte ein einkommensabhängiges Karenzmodell nach skandinavischem Muster, sowie einen Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit. "Alles andere ist Augenauswischerei und bedeutet bloß, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie letztendlich vom Arbeitgeber bestimmt wird", so Prammer abschließend. (Schluss) se/mp

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