Marboe: Keine menschenverachtenden Aussagen im Wiener Wahlkampf

Wien (ÖVP-Klub) Wie rasch schändliche Bemerkungen, wie jene vom Aschermittwoch, ganz konkret auf fruchtbaren Boden fallen können, zeigen die jüngst zitierten Aussagen von Peter SCHUMANN und Nikolaus AMHOF. "Wenn die Aussagen stimmen, dann stellen sie eine ungeheuerliche Entgleisung dar, mit der wir in Wien nichts zu tun haben wollen", so Kulturstadtrat Peter MARBOE.***

"Von der eigenen geistigen Verrohung einmal ganz abgesehen, bedeuten diese Wortmeldungen auch im Verbund mit den Ausländerplakaten, für die die Freiheitlichen bereits von der Helsinki-Federation verurteilt wurden, einen nicht gut zu machenden Schaden für Wien und für Österreich in der Welt", so der Wiener Kulturstadtrat weiter.

Wenn es stimme, was von Gewista und den Medien kolportiert werde, nämlich, dass über ausdrücklichen Wunsch der Freiheitlichen die plakative räumliche Nähe von "Ausländer" und "Kriminalität" verlangt wurde, dann sei damit ein neues Ausmaß von unverantwortlichem, parteitaktischem Zynismus erreicht. "So etwas darf in Wien keinen Platz haben", stellte MARBOE klar.

"In Wien müssen sich alle, die in einer offenen, unvoreingenommenen Gesellschaft leben wollen, gegen derartige Aussagen und insbesonders auch gegen antisemitische Töne und Untertöne wehren. Es ist inakzeptabel, wenn man versucht, mit Vorurteilen Politik zu machen, anstatt mit der Politik Vorurteile abzubauen", meinte MARBOE abschließend.

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