GPA-StudentInnen: Solidarität mit Uni-Mittelbau

"Volles Verständnis für Maßnahmen" - Kritik an ÖH-Spitze und Ministerium

Wien (GPA/ÖGB).Die StudierendenvertreterInnen in der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA-StudentInnen) erklären sich mit der teilweisen Aussetzung/Blockung der Lehre solidarisch. "Die bundesweit geplanten Maßnahmen stoßen auf unser volles Verständnis", so Bundesreferent Ernst Ruppert.++++

Das vom Ministerium vorgelegte Vier-Säulen-Modell bedeute eine Schwächung der Lehre, eine Benachteiligung von Frauen und mache eine wissenschaftliche Karriere unattraktiv. Damit leide zwangsläufig die Ausbildung der Studierenden, so die GPA-StudentInnen.

Kritik üben die GPA-StudentInnen an der Spitze der Hochschülerschaft unter Martin Faißt. Ruppert: "Die derzeitige ÖH-Führung verhält sich äußerst unsolidarisch und nimmt damit auch die Interessen der Studierenden nicht wahr. Schließlich trägt der Mittelbau die Hauptlast der Lehre an den Universitäten”.

Die Schuld an der Eskalation geben die GPA-StudentInnen dem Bildungsministerium. "Bei diesen unakzeptablen Vorschlägen und der mangelnden Einbindung der Betroffenen sind die jetzt beginnenden Maßnahmen keine Überraschung”, so Ruppert abschließend.

ÖGB, 16. März 2001
Nr. 208

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