Nachbar in Not: Kurt Bergmann dankt den Soldaten des österreichischen Bundesheeres

Wien (OTS) - Fünf Jahre erfolgreiche Kooperation mit Hilfsorganisationen =

Anlässlich des Festaktes des österreichischen
Bundesheeres zur Beendigung der Friedensmission in Bosnien dankte der Leiter der Aktion "Nachbar in Not", Kurt Bergmann, in einem Schreiben an General Horst Pleiner für die erfolgreiche Kooperation der österreichischen Soldaten mit den österreichischen Hilfsorganisationen, insbesondere mit "Nachbar in Not", in den Krisengebieten des Balkan.

Das Dankschreiben von Kurt Bergmann, das im Rahmen des Festakt in Wien am Freitag, dem 16. März, den Soldaten zur Kenntnis gebracht wurde im Wortlaut:

"Sie verabschieden heute in einem Festakt jene Soldaten, die in den vergangenen fünf Jahren an der internationalen Friedensmission in Bosnien teilgenommen haben. Mehr als 2000 österreichische Soldaten haben in dieser Zeit gemeinsam mit ihren Offizieren in vorbildlicher Weise und mit bewundernswertem persönlichen Engagement an der Erhaltung des Friedens in diesem Krisengebiet mitgewirkt.

Das Bemühen um die militärische Sicherheit war aber nicht die einzige Aufgabe, die die Soldaten des österreichischen Bundesheeres erfüllt haben. Von Anfang an hat sich das 'Austrian Logistic Kontingent' sehr umfassend an den Hilfeleistungen für die durch Krieg und Not schwer betroffene Bevölkerung beteiligt. Ich erinnere mich an den großartigen Einsatz für die Wiedererrichtung einer zerstörten Schule in Sarajewo und an die Mitwirkung bei den Saatgutaktionen, bei denen Gemüsesamen im Wert von 58,5 Millionen Schilling im gesamten Land verteilt wurden.

Für uns alle war die Art der Zusammenarbeit einer offiziellen Einrichtung der Republik mit den privaten Hilfsaktionen neu. Es war berührend zu sehen, mit welcher Freude die jungen Soldaten ans Werk gingen und damit sich selbst das Gefühl verschafften, dem Dienst mit der Waffe durch den Dienst am Mitmenschen einen zusätzlichen Sinn zu geben.

Als Leiter der Spendenaktion 'Nachbar in Not', der hunderttausende Österreicherinnen und Österreichern 1,7 Milliarden Schilling für Hilfsmaßnahmen in den Krisengebieten zur Verfügung stellten, möchte ich mich beim österreichischen Bundesheer für diese Zusammenarbeit bedanken.

Die Österreicherinnen und Österreicher sind Spendenweltmeister, sie wollen aber auch ganz genau wissen, wohin die Gelder gehen und dass damit sparsam umgegangen wird.

Sie haben mit Ihrem Einsatz wesentlich dazu beigetragen, dass diese Aktion an Ansehen und Vertrauen in der Öffentlichkeit gewonnen hat.

Das, was das österreichische Bundesheer in den vergangenen Jahren am Balkan geleistet hat, erfuhr auch verdienten internationalen Respekt. Ich habe im Vorjahr im Rahmen einer internationalen Botschafterkonferenz am Sitz der Vereinten Nationen in New York über die österreichischen Hilfs- und Friedensleistungen berichtet und dabei viel Anerkennung erfahren, die ich an Sie alle weitergeben möchte.

Die im Rahmen von 'Nachbar in Not' kooperierenden Organisationen 'Caritas', 'Rotes Kreuz', 'Malteser Hospitaldienst', 'Diakonie', 'Samariterbund Österreichs', 'Hilfswerk Austria' und 'Volkshilfe' danken auch für die Unterstützung im Rahmen der Friedensaktionen im albanischen Shkodra und im Raum Suva Reka im Kosovo.

Wir sind stolz auf unsere Soldaten!!!"

Kurt Bergmann

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