Stix-Wien: FPÖ in Ausländerpolitik offenbar gespalten

Sprach- und Benimmkurse für Politiker dringend gefragt

Wien, (16.3.2001) "Da hat die FPÖ wieder einmal die Hälfte ihrer eigenen Geschichte vergessen, ansonsten könnte ein Brief, wie er jüngst von Helene Partik-Pable an alle Haushalte versandt worden ist, nicht auf Reisen gehen", erklärte der Wiener rechtsliberale Mandatar Rüdiger STIX bezugnehmend auf ein Rundschreiben der Wiener Freiheitlichen
.
"Bevor Helene Partik-Pable zum Rundumschlag gegen die Ausländerpolitik der ÖVP ausholt, sollte sie sich daran erinnern, dass ihre eigene Generalsekretärin Theresia Zierler in öffentlichen Interviews es nicht für nötig hält, dass Migranten zum Deutsch lernen angehalten werden sollen", erinnert STIX. "Aber die Sache mit den Quereinsteigern in der FPÖ war ja meistens ein Problem, wie auch der jüngste, an Dummheit nicht zu überbietende Sager des x-ten Quereinsteigers Schuhmann zeigt.

Die besondere Tragik liegt aber auch in der Tatsache, dass der dummtümelnde Neu-Freiheitliche den bevorzugten Listenkandidaten von Partik-Pable vorgezogen wurde. So sind etwa Wiener F-Abgeordnete wie Kovacic oder die bisherige Wiener Behindertensprecherin Schwarz-Klement an unwählbare Stelle gesetzt worden", erklärt Stix.

"Die polternde Wortwahl vieler Freiheitlicher läßt nach wie vor zu wünschen übrig, wie der letzte Wiener Lapsus deutlich gezeigt hat. Die Damen und Herren Freiheitlichen sollten daher zuerst vor ihrer eigenen Tür kehren, bevor sie sie die unrühmliche Wortwahl Schlingensiefs zu diesem Thema kritisieren", so Stix weiter. "Der freiheitliche Finanzminister Karl-Heinz Grasser hat jedenfalls recht, wenn er anläßlich eines Internet-Chats FPÖ-Spitzenpolitiker zu einer gemäßigteren Wortwahl aufruft. Der Aufruf sollte nur noch um das Angebot eines Sprach- und Benimmkurses für Politiker erweitert werden", fordert STIX abschließend.
www.stix-wien.at

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