Land beteiligt sich an einem weiteren Kompetenzzentrum

Gabmann: Dynamischen Wirtschaftsprozess nachhaltig absichern

St.Pölten (NLK) - Das Land Niederösterreich hat sich heute mit der offiziellen Vertragsunterzeichnung an einem weiteren Kompetenzzentrum - WOOD - beteiligt. "Ein weiterer wichtiger und zukunftsweisender Schritt für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes", ist Landesrat Ernest Gabmann überzeugt. Der Wirtschafts-Landesrat sieht mit der dritten Beteiligung des Landes an einem Kompetenzzentrum auch die Chance, den dynamischen Wachstumsprozess in Niederösterreich nachhaltig abzusichern, weitere innovative Prozesse einzuleiten und zusätzliche Wertschöpfung in die Betriebe und Regionen zu bringen. Diese Entwicklung werde ganz entscheidend vom Technologiesektor gekennzeichnet sein. Dieser Sektor ermöglicht eine hohe Wettbewerbsfähigkeit, ein überdurchschnittliches Wachstum, eine hohe Exportquote und Wertschöpfung sowie die Schaffung hoch qualifizierter Arbeitsplätze. Gabmann: "Die Technologiepolitik wird deshalb in den kommenden Jahren einer der Schwerpunkte der Landespolitik sein." Neben dem Forschungszentrum für Holzchemie und Holzverbundwerkstoffe (WOOD) ist das Land Niederösterreich auch am Kompetenzzentrum Materials Center in Leoben und dem Kompetenzzentrum ECHEM mit Standort in Wiener Neustadt beteiligt.

Das Projekt WOOD befasst sich mit der Entwicklung neuer technologischer Methoden in der Holzbe- und -verarbeitung, ist zunächst auf vier Jahre begrenzt und hat seinen Standort in Linz. Neben dem Land Niederösterreich, das sich mit sieben Millionen Schilling an WOOD beteiligt, werden auch zwei namhafte niederösterreichische Unternehmen - die Firma Egger in Unterradlberg bei St.Pölten und die Firma Krems Chemie - bei diesem Projekt mitmachen. Insgesamt arbeiten an den Forschungsprojekten künftig 40 bis 50 Wissenschafter und Techniker der Universität für Bodenkultur Wien, der Johannes Kepler-Universität Linz und der TU Wien sowie von niederösterreichischer Seite die staatliche Versuchsanstalt für Holzindustrie Mödling mit sieben Unternehmenspartnern zusammen. Es werden Forschungsprojekte im Ausmaß von insgesamt 168 Millionen Schilling umgesetzt.

Welche Markt- und damit auch Zukunftschancen das Produkt Holz bietet, lässt sich auch an Hand einiger Zahlen ablesen. Insgesamt werden in Österreich in der Holzwirtschaft jährlich rund 160 Milliarden Schilling umgesetzt. Rund 120.000 Menschen sind in der Holzwirtschaft beschäftigt. Dazu ist dieses Produkt auch ein Exportschlager: Holz und Holzprodukte in der Größenordnung von etwa 30 Milliarden Schilling werden jährlich exportiert. Damit ist Holz nach dem Tourismus der größte Devisenbringer für Österreich. Um die derzeit noch geringe Forschungsleistung (0,6 Prozent des Umsatzes) zu erhöhen, will man mit diesem Kompetenzzentrum die Wirtschaft und Wissenschaft vernetzen und damit der Holzwirtschaft zusätzliche Impulse geben.

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