Sima fordert runden Tisch zu Gensoja

Gentechnikfreie Versorgung Österreichs muss sichergestellt werden

Wien (SK) In Reaktion auf die gestern beendete Blockade eines Gensoja-Frachtschiffes durch die Umweltschutzorganisation "Greenpeace" forderte heute SPÖ-Umweltsprecherin Ulli Sima eine runden Tisch zum Thema Gensoja. "Die Versorgung Österreichs mit gentechnikfreiem Soja muss sichergestellt werden. Bei einem runden Tisch mit den zuständigen Ministern Molterer und Haupt, der Futtermittel-Industrie, der Opposition und den NGOs soll das leidige Problem Gen-Soja endlich gelöst werden", so die Umweltsprecherin. In den USA werde speziell für Europa bereits seit längerem gentechnikfreies Soja in großen Mengen angeboten, es fehle nur an der Bereitschaft, die Versorgung für Österreich zu organisieren oder überhaupt über dieses Thema zu reden. "Österreich mit gentechnik-freiem Soja zu versorgen ist mit etwas gutem Willen möglich", so Sima. Darüber hinaus sei eine lückenlose Kennzeichnung ebenfalls seit Jahren überfällig. ****

"Minister Molterer hat in Sachen Kennzeichnung ständig auf die EU verwiesen, obwohl auch ein nationaler Alleingang problemlos möglich gewesen wäre", kritisiert die Umweltsprecherin. Auch Gentechnik-Minister Haupt habe in diesem Bereich in den letzten Monaten keine besonderen Aktivitäten gesetzt. "Dabei weisen sämtliche Untersuchungen darauf hin, dass gentechnisch verändertes Soja in mehr als zwei Drittel der verschiedenen Futtermittel zu finden ist und so in Nahrungskette gelangt. Es herrscht Handlungsbedarf für die beiden zuständigen Minister Molterer und Haupt!", so Sima abschließend. (Schluss) se/mm

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