Greenpeace-Aktion zu Gen-Soja vorläufig beendet

Nach Verweigerung der Verhandlungen muss Minister Haupt Importverbot verhängen

Aschach (OÖ)/Wien - Die Greenpeace-Blockade eines Frachtschiffes mit
Gentech-Soja in Aschach in Oberösterreich wurde heute gegen 17 Uhr friedlich beendet. Die betroffene Futtermittelfirma Garant war zu keinerlei Verhandlungen bereit. "Durch die Ignoranz der Futtermittelindustrie ist die Politik umso mehr gefordert", betont Greenpeace-Gentech-Experte Herwig Schuster. "Garant ist nicht einmal bereit durch eine Teilumstellung der konventionellen Futtermittelproduktion den Bauern die Wahlmöglichkeit zwischen Gentechnik und Gentech-Freiheit zu ermöglichen. Diese Ignoranz gegenüber der besorgten Bevölkerung ist unannehmbar. Nun muss Gesundheitsminister Haupt einschreiten und ein Importverbot verhängen", fordert Schuster.

Greenpeace kündigt auch eine breite Allianz der Umweltorganisationen
gegen die verfehlte Landwirtschaftspolitik der Regierung an. Morgen Freitag werden auf einer Pressekonferenz in Wien der WWF, Global 2000, Vier Pfoten und Greenpeace ihre Forderungen auf den Tisch legen. Die Pressekonferenz startet um 10 Uhr im Cafe Prückel, Stubenring 24, 1010 Wien.

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