LHStv. Schlögl: Pröll-Vorstoß in Causa EVN und Verbund ist ein gangbarer Weg

Starke österreichische Stromlösung mit Partner der Ostregion noch immer anzustreben

St. Pölten, (SPI) - "Der vorgeschlagene Weg, die Sperrminorität der EVN gemeinsam mit den Partnern Wienstrom und Tiwag aufzugeben und gleichzeitig vertraglich abzusichern, dass Niederösterreich seinen gerechten Anteil aus dem ohnehin auf seinem Landesgebiet erzeugten Strom aus Wasserkraft beziehen kann, ist denkbar und sicher im Interesse Niederösterreichs. Die Niederösterreichischen Sozialdemokraten können sich eine derartige Lösung vorstellen", so LHStv. Mag. Karl Schlögl in einer Stellungnahme.****

"Eine derartige Bereinigung der in der österreichischen Energiewirtschaft seitens des Bundes immer wieder kritisierten umfangreichen Vernetzung liegt auch im Sinne der Energieversorger und des Marktes. Als Eigentumsvertreter des Verbundes ist nun Wirtschaftsminister Bartenstein gefordert, dem seinen Intentionen nahekommenden Vorschlag zu entsprechen und diese Tranksaktion zu genehmigen", so Schlögl.

Festgestellt werden muss jedoch auch, dass eine derartige geschäftliche Transaktion hinsichtlich der Abwehr nicht gewünschter Beteiligungen ausländsicher Atomstromproduzenten nicht ausreichend erscheint. Letztlich ist noch immer eine große österreichische Stromlösung - und zwar mit Beteiligung des Verbundes an der Energie-Allianz sowie anderer Landesversorger - anzustreben. Dies wäre jene notwendige Voraussetzung, um auch in Zukunft nicht gewünschte Beteiligungen verhindern zu können", so der SPNÖ-Politiker abschließend.
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