Verzetnitsch: Arbeitnehmerschutz ist auch Mobbing-Bekämpfung

ÖGB-Präsident besuchte Dornbirner Gesundheitsmesse

Dornbirn (ÖGB). "ArbeitnehmerInnenschutz bedeutet auch, dass endlich verstärkt gegen Mobbing in den Betrieben vorgegangen wird", stellte ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch bei einer Pressekonferenz im Rahmen seines Besuches der Dornbirner Gesundheitsmesse Prenta fest.++++

"Die Angst um den Arbeitsplatz, die rasante technologische Entwicklung sowie neue Werkstoffe verändern zunehmend die Aufgaben des ArbeitnehmerInnenschutzes. Ein Beispiel dafür ist, dass Mobbing in den Betrieben immer stärker auftritt. Dem muss moderner ArbeitnehmerInnenschutz Rechnung tragen", meinte Verzetnitsch. Wichtig dabei sei auch, dass das Sicherheitsmanagement in den Betrieben verbessert werde.

Der ÖGB-Präsident zeigte sich zuversichtlich, dass sich die Sozialpartner auf gemeinsame Positionen bei der Novelle des ArbeitnehmerInnenschutz-Gesetzes einigen werden. Wesentlich sei dabei, so Verzetnitsch, dass die ArbeitsinspektorInnen auch weiterhin unangemeldet Kontrollen in den Betrieben machen dürfen.

Der ÖGB-Präsident kritisierte neuerlich die Besteuerung der Unfallrenten und forderte im Zusammenhang mit fehlenden IT-Fachkräften in Österreich "mehr Fantasie als bloß TechnikerInnen im Ausland abzuwerben".(ff)

ÖGB, 15. März 2001
Nr. 203

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