Onodi: ÖVP und FPÖ halten an belastenden Ambulanzgebühren für die Patienten fest

Blauschwarze Landhausphalanx befürwortet Tausende Schilling Mehrkosten für Senioren, Familien und Kinder im Gesundheitswesen

St. Pölten, (SPI) - "Volkspartei und Freiheitliche beschreiten auch im NÖ Landtag den Weg zur Einführung einer "Zwei Klassen-Medizin". Es ist erschütternd, wie wenig Verständnis FPÖ und ÖVP zeigen, wenn es darum geht, den berechtigten Protesten der Patienten und des Krankenhauspersonals über die Einführung der Ambulanzgebühren Rechnung zu tragen", kommentiert SPÖ-Gesundheitssprecherin LAbg. Heidemaria Onodi die heute von VP und FP im NÖ Landtag durchgesetzte Ablehnung eines sozialdemokratischen Dringlichkeitsantrages zur sofortigen Rücknahme der Ambulanzgebühren.****

Entlarvend ist dabei das Doppelspiel der ÖVP, die sich auf Ebene der Landesregierung - in Person von Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka - mit Aussagen für die Rücknahme der Ambulanzgebühren und damit positiv zur sozialdemokratischen Initiative stellt, gleichzeitig aber im Landtag die Verteidigung der unsozialen und ungerechten Belastungsmaßnahme der Bundesregierung betreibt. Die ÖVP stellt sich damit außerhalb jedweden Verständnisses.

"Leid tun mir nur die Senioren, die Familien mit Kindern und die vielen anderen Patientinnen und Patienten, die nach dem Willen von ÖVP und der FPÖ weiterhin massiv zur Kasse gebeten werden. Bis zu 1.000,- Schilling pro Jahr muss eine Familie für die Behandlungen eines ihrer Kinder in Spitalsambulanzen bezahlen. Die ‚soziale Treffsicherheit‘ dieser Regierung trifft sicher - nämlich alle, die eigentlich eine verstärkte Förderung notwendig haben", so die SP-Gesundheitssprecherin abschließend.
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