Verzetnitsch solidarisch mit OMV-Belegschaft

Einsparungen bei Belegschaft trotz Rekordgewinn sind unmoralisch

Wien (ÖGB). "Trotz dem bestem Ergebnis in der Geschichte des Unternehmens und Dividendenerhöhungen sowie glänzenden Ertragsaussichten für das laufende Geschäftsjahr will der OMV-Vorstand bei der Belegschaft bis zu 30 Prozent einsparen. Das ist schlicht unmoralisch", stellte heute ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch fest und erklärte sich mit der OMV-Belegschaft solidarisch.++++

Die OMV hat in den vergangenen zehn Jahren die Belegschaft von 13.000 auf 5.757 gekürzt. Die Kosten wurden seit 1998 um 160 Mio. Euro gesenkt. Im vergangen Geschäftsjahr erzielte die OMV das beste Ergebnis in ihrer Geschichte. Die Dividende für die Aktionäre wurde von 2,40 Euro auf 4,30 Euro je Aktie erhöht. Verzetnitsch: "Angesicht dieser Zahlen neuerlich die Löhne zu kürzen, ist unmoralisch und entspricht nicht den österreichischen Gepflogenheiten, einen gerechten Ausgleich zwischen Produktivitätssteigerung und ArbeitnehmerInnen-Einkommen zu erzielen."

Verzetnitsch abschließend: "Diese Vorgangsweise der OMV ist ein Vorbote dafür, was geschehen wird, wenn österreichisches Eigentum ans Ausland verscherbelt wird."(ak)

ÖGB, 15. März 2001 Nr. 201

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