Kassengipfel: Wirtschaft drängt auf raschere Verhandlungsergebnisse

Drei Untergruppen sollen detaillierte und konkrete Lösungsvorschläge erarbeiten

Wien (PWK202) - Am Donnerstag, den 15. März 2001, fand ein
weiteres Gespräch zwischen den Sozialpartnern und Sozialminister Herbert Haupt sowie Gesundheitsstaatssekretär Reinhart Waneck über die finanzielle Sanierung der Krankenkassen statt. Bei diesem "Kassengipfel" drängten von Seiten der Wirtschaft WKÖ-Präsident Christoph Leitl und Generalsekretär-Stellvertreter Reinhold Mitterlehner den Terminplan der Verhandlungen zu beschleunigen, um möglichst rasch zu einem Ergebnis zu kommen. Mitterlehner: "Wir haben uns dafür eingesetzt, dass die Gespräche konzentrierter, rascher und zielorientierter geführt werden müssen. Denn wir wollen nicht den Vorwurf haben, dass Einsparungsergebnisse nicht rasch genug vereinbart werden."

Aus diesem Grund werden zusätzlich zu den Verhandlungen auf der Spitzenebene drei Untergruppen installiert, die auf Basis des Globalplans der Sozialpartner (insgesamt sollen vier Milliarden Schilling eingespart werden) realisierbare und detaillierte Umsetzungsvorschläge in den Bereichen Medikamente- und Ärzte-Kosten unter Einbindung der Betroffenen erarbeiten sollen. Und nicht zuletzt sollen die Voranschläge der Gebietskrankenkassen für das heurige Jahr unter die Lupe genommen werden. Mitterlehner: "Dabei geht es der Wirtschaft um einen korrekten und nachvollziehbaren Kassasturz bei den Kassen. Festgelegt wurde weiters, dass in allen drei Untergruppen, die die Tätigkeit umgehend aufzunehmen haben, natürlich die Experten und Funktionäre des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger eingebunden sein müssen. Denn schließlich muss der Hauptverband die konkreten Einsparungsvorschläge auch umsetzen." (RH)

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