Kuntzl zu Khol: Die ÖVP hat erst dann etwas gesagt, wenn sie Haiders Ausfälle verurteilt hat

Wien(SK) Die Verunglimpfungen des Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde, Ariel Muzicant, durch Alt-FP-Obmann Haider beschäftige nicht nur nach wie vor in- und ausländische Medien, sondern erfülle alle Menschen, die Antisemitismus entschieden ablehnen, mit Empörung und Sorge. Die Haltung der ÖVP, die aus Angst vor dem unberechenbaren Koalitionspartner anscheinend nach wie vor hofft, diese Causa in schweigender Weise an sich vorbei ziehen lassen zu können, sei daher schärfstens zu verurteilen, stellte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Andrea Kuntzl am Donnerstag in Reaktion auf ÖVP-Klubobmann Khol fest, der sich heute erneut verschwieg und gemeint hatte, zu diesem Thema habe die ÖVP alles gesagt. ****

Die ÖVP habe zu diesem Thema erst dann etwas gesagt, wenn sie sich endlich zu einer klaren Verurteilung von Haiders Entgleisungen durchringt, wie es auch EU-Kommissar Fischler eindringlich fordert. Die SPÖ, so Kuntzl abschließend, werde jedenfalls nicht aufhören, von Bundeskanzler Schüssel und seiner Partei eine unmissverständlich klare Verurteilung Haiders wiederholter antisemitischer Ausfälle einzufordern. (Schluss) ml

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