VP-Klubobmann Prochaska: Versuchte Schlammschlacht um Ausländer soll SP-Marsch in Richtung absolute Mehrheit vernebeln

Wien (ÖVP-Klub) Eine deutliche Warnung sprach heute der Klubobmann der Wiener Volkspartei, LAbg. Johannes PROCHASKA, aus. "Die Wiener SPÖ strebt in Wien die absolute Mehrheit an", so PROCHASKA, der einen Rückfall ins "tiefrote Wien" als durchaus realistisch ansieht. "Wenn man die prozentuellen Schwankungsbreiten von Meinungsumfragen berücksichtigt, dann steht die SPÖ-Wien unter Umständen kurz vor der absoluten Mandatsmehrheit." ***

"Man soll sich hier keinerlei Illusion hingeben", so PROCHASKA, "der SPÖ-Wahlkampf, die Panikmache im Bildungswesen und in Ausländerfragen, dient nur einem Zweck: Mit Angstparolen Stimmung zu machen, damit die SP wieder eine absolute Mehrheit erreichen kann." PROCHASKA wies darauf hin, daß nach dem derzeitigen Wahlrecht der SPÖ schon 44,6 % der Stimmen zu einer absoluten Mandatsmehrheit ausreichen können. "Wir haben ja mehrmals versucht das Wahlrecht zu ändern und es gerechter zu machen", erinnerte der VP-Klubchef. Dies sei jedoch immer an der SPÖ gescheitert. "Die Gründe dafür sind leicht verständlich, wenn man nun sieht, wie die Sozialisten um die Macht kämpfen."

Die einzige Partei, die einen Rückfall ins rote Wien verhindern könne, sei die Wiener ÖVP. "Rot-grün wäre ja in Wahrheit nichts anderes als ein Rückfall in den Kommunalsozialismus. Die Grün-Alternativen wollen nur an die Macht und kandidieren eigentlich als roter Wurmfortsatz." Die Freiheitlichen wiederum seien von der Regierungsfähigkeit in Wien weiter weg, denn je. "Partik-Pablé wird sich nach der Wahl in die Volksanwaltschaft absetzen, übrig bleibt wiederum nur die Kabas-Truppe alter Manier."

Das Motto der Wiener ÖVP für die letzten Tage des Wahlkampfes laute daher "Kein zurück ins rotes Wien", das gelte auch für ein rotes Wien mit grünem Anstrich.

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