Hochschülerschaft kritisiert Warnstreik an der WU Wien

Wien (OTS) - Laut einem Beschluss der offenen, gewerkschaftlichen Betriebsversammlung der WU Wien, wurde vom 19. März - 21. März 01 ein dreitägiger Warnstreik angesetzt. Ziel des Streiks ist es, den Verhandlern auf Arbeitgeberseite die ernsthafte Besorgnis der WU zu signalisieren.
"Die ÖH hat schon mehrfach kritisiert, dass die Studierenden von den Assistenten und Assistentinnen einfach in Geiselhaft genommen werden", erklärt ÖH Vorsitzender Martin Faißt. "Präventiv zu streiken, ohne dass es Verhandlungsergebnisse gibt, hat nichts mehr mit gewerkschaftlicher Interessensvertretung zu tun."

Von Seiten der Gewerkschaft wurde der ÖH WU zumindest zugesichert, dass die Prüfungen alle stattfinden werden. "Der Warnstreik zeigt, dass die Assistenten und Assistentinnen bereit sind den Konflikt auf dem Rücken der Studierenden auszutragen", so Andreas Obermayr, Vorsitzender der Hochschülerschaft an der WU Wien. Ein Aussetzen der Lehre wird unweigerlich negative Konsequenzen für die Studierenden mit sich bringen. "Wir fordern Ministerium und Gewerkschaft auf, eine für beide Seiten akzeptable Lösung zu finden."
Die Studierenden sind von den Maßnahmen im Bildungsbereich mehrfach betroffen. Besonders die Einführung der Studiengebühren ab Herbst 2001, bringt starke finanzielle Belastung mit sich. "Verzögerungen im Studium kann sich praktisch niemand mehr leisten", so Andreas Obermayr, Vorsitzender der Hochschülerschaft an der WU Wien. "Ein Streik der Lehrenden würde sich wiederum in erster Linie für die Studierenden negativ auswirken."

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