Kenesei zu Südbahnhof-Plänen: FPÖ soll lieber eigene Ministerin "auf Schiene bringen"

FPÖ-Visionen in der Praxis undurchführbar!

Wien (Grüne) - "Anstelle vorgeblich visionäre Pläne zu wälzen, sollte die FPÖ Wien besser bei ihrer eigenen Infrastrukturministerin vorstellig werden, um endlich wichtige Entscheidungen herbeizuführen", stellt Günter KENESEI, Planungssprecher der Wiener Grünen, fest. Das Hauptproblem am Südbahnhof - nämlich der Umbau des Bahnhofes und des Schnellbahnknotens - harrt seit einem Jahrzehnt auf eine Lösung. "Die Ministerin hätte es in der Hand mit einem deutlichen Investitionssignal für eine gravierende Verbesserung der jetzigen Verkehrssituation zu sorgen", erinnert KENESEI. Anstelle jedoch den wichtigen Verkehrsknotenpunkt Südbahnhof zu attraktivieren, werden Milliarden in das mehr als fragliche Projekt Koralmtunnel gesteckt. "Die groß angekündigte Bahnhofsoffensive und die damit verbundene Verbesserung der Bahninfrastruktur ist seit dem Amtsantritt von diversen FPÖ-Ministern ins Stocken geraten", so der Grüne Gemeinderat.

Tieflegung der Triester Straße realitätsfern

"Offensichtlich ist Stadtrat Prinz der Meinung, dass die Verkehrsprobleme ‚eingegraben’ werden können - quasi nach dem Motto ‚aus den Augen, aus dem Sinn’ - das ist aber ein Trugschluß", so KENESEI. Die FPÖ versucht der Bevölkerung Lösungskompetenz vorzugaukeln, wo keine Kompetenz ist. Grotesker Vorschlag der FPÖ:
"Wenn die Triester Straße beim Golfplatz verschwenkt werden sollte, dann müsste der Straßentunnel so ‚unwesentliche Bauwerke’ wie die Wienerberg City, den George Washington Hof und das Kaiser Franz Josefs Spital unterfahren", zeigt KENESEI auf. Anhand der Fundamenttiefe der Twin-Towers mit ca. 30 Metern, lässt sich abschätzen, wie realitätsfern die Vorschläge der Wiener FPÖ sind. "Verkehrspolitik ist für die FPÖ offensichtlich ein zu komplexes Thema, um es auch wirklich zu verstehen", schließt Kenesei.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 4000 - 81821
http://wien.gruene.at

Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GKR/GKR