FPÖ präsentiert Projekt "Revitalisierungsachse Gürtel-Süd"

Wien, (OTS) "Revitalisierungsachse Gürtel-Süd" nennt die Wiener FPÖ ihre mittel- und langfristigen Vorschläge zur Raumentwicklung im Bereich des Südgürtels, die sie am Donnerstag in einem Pressegespräch vorstellte. Die Stadträte Walter Prinz, Johann Herzog und DDr. Eduard Schock präsentierten folgende Idee:

Im Zuge des Bahnausbaues Lainzer Tunnel und Zentralbahnhof Wien könnte im Bereich Eichenstraße, Matzleinsdorfer Frachtenbahnhof, Südbahnhofgelände, ein Gebiet - hauptsächlich ÖBB-Gründe - frei gemacht werden, das mit 122 Hektar die Größe des Flugfeldes Aspern hätte, sich aber mitten in der Stadt befindet. Dort könnten etwa 4.000 Wohnungen mit Bildungseinrichtungen und 6.000 bis 7.000 Arbeitsplätze für rund 15.000 Einwohner geschaffen werden. Durch eine weit gehende Überdeckung der Bahntrasse könnten zusätzliche Flächen geschaffen werden. Die Triester Straße sollte beginnend bei der Spinnerin am Kreuz bis zum Gürtel tief gelegt werden, der frei werdende Bereich sollte verkehrsberuhigt werden. Grün- und Freizeitflächen könnten entstehen, Fußgängerbrücken über den Gürtel das Queren des Verkehrsbandes erleichtern.

Der Raum Frachtenbahnhof sollte für Wohn- und Freizeitzwecke, Sportausübung, ein Jugendzentrum und für Gewerbebetriebe genützt werden. Der Anschluss der öffentlichen Verkehrsmittel sei bereits jetzt gegeben. Auch eine Gürtelverschwenkung hin zur Bahntrasse wäre möglich. Im Raum Matzleinsdorfer Platz sollte ein hochwertiges Wohngebiet und hochwertige Arbeitsplätze im Bereich Sonnwendgasse/Gudrunstraße/Arsenal entstehen. Damit würde auch die derzeit eher schlechte Situation des "Triester Viertels" aufgewertet. Im Bereich Favoriten sollte ein Technologie- und Gründerzentrum entstehen, in dem 6.000 Technologiearbeitsplätze geschaffen werden sollten, Büros für Jungunternehmer angeboten werden und ein Pool für technische Infrastruktur, Steuerberater u.ä. entstehen, damit sich Jungunternehmer ganz auf ihre unternehmerische Kernidee konzentrieren können.

Die Gesamtkosten des Projektes bezifferten Prinz, Herzog und Schock mit 50 Milliarden Schilling, 20 Jahre wurde als Zeitraum für dieses Projekt genannt, dass in Etappen realisiert werden soll und für das als erster Schritt eine Entwicklungsgesellschaft gegründet werden sollte. Die FPÖ-Stadträte betonten, dass sie ihre Vorschläge als Strukturrahmen verstanden wissen wollen und unterstrichen dabei auch, dass dieses Projekt die betroffenen Innen- und Außenbezirke -derzeit durch die Bahn getrennt - wieder zusammenwachsen lassen würde. (Schluss) js/vo

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