Hornegger: Milchbauern: Zusatzabgabe für Bewältigung der BSE-Krise im eigenen Land verwenden

Entsprechende Anhebung des Produzentenmilchpreises

Wien, 2001-03-15 (fpd) - Die Nachfrage nach Milch steige ständig, dies bestätige auch Alpenmilch-Direktor Hans Steiner. Trotzdem müßten Salzburgs Milchbauern für jeden Liter, den sie zuviel lieferten, an die EU Strafe zahlen, kritisierte heute der freiheitliche Abg. Franz Hornegger. ****

Laut derzeitigen Schätzungen der AMA werde die Zusatzabgabe zwischen 2,40 und 2,80 Schilling pro Liter betragen. Obwohl die Überlieferung in der letzten Periode überwiegend auf die BSE-Krise zurückzuführen sei, werde von unseren Bauern eine Zusatzabgabe verlangt, sagte Hornegger.

Bei BSE-freien Staaten wie Österreich solle daher nach Absprache mit dem Landwirtschaftsministerium und Brüssel die Zusatzabgabe nicht nach Brüssel abgeliefert werden, sondern für die Bewältigung der BSE-Krise im eigenen Land verwendet werden, forderte Hornegger. Außerdem wäre es dringend notwendig, den Produzentenmilchpreis entsprechend der derzeitigen Nachfrage anzuheben. (Schluß)

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