Gewerbeverein: Was hat die Lufthansa, was der AUA fehlt?

Wien (OTS) - Kürzlich kam eine Frage in Günther Jauch's Millionenspiel: Wie heißt die staatliche österreichische Luftfahrtgesellschaft: a) AUA, b) UFF, c) ACH, d)....? Der Kandidat wusste dies nicht und musste das Publikum fragen. Auch ein Zeichen, wie bekannt, unsere heimische Fluglinie international ist.

Nachdem wir das AUA-Ergebnis 2000 erahnen und nun das Lufthansa-Ergebnis 2000 vorliegen haben - Gewinnsteigerung um 44 Prozent - meint der Österreichische Gewerbeverein (ÖGV), man sollte die Austrian wirklich in UFF umtaufen.

Dabei goutieren die Analysten das von der Lufthansa vorgelegte operative Ergebnis lediglich als "gut", aber am untereren Rande des Konsensus. Umsatz und Vorsteuerergebnis lägen ebenso wie die Dividende im Rahmen der Erwartungen.

Was kann also das Lufthansa-Management, um ein Ergebnis einzufliegen, das von der Börse lediglich als gut eingestuft wird -das aber das AUA-Management mit einem Vorstandsvertrag auf Lebenszeit versorgt hätte?

Das Lufthansa-Management hat etwa sein Treibstoffrisiko durch Warenterminvereinbarungen drastisch eingeschränkt - eine Methode, auf die das AUA-Management erst jetzt draufgekommen ist. Die AUA hat nach wie vor das Problem, von zwei nach dem Proporz bestellten Vorständen pilotiert zu werden. Das geht manchmal auf Kosten der Professionalität.

Vielleicht sollte der neue AUA-Aufsichtsrat einmal darüber nachdenken, ob wirklich die richtigen Vorstände am Werk sind. Was geht das den ÖGV als Wirtschaftsinteressensvertretung an?

- Eine überwiegend im öffentlichen Eigentum stehende Luftfahrtgesellschaft kann nie zu hohe Erträgnisse an den Finanzminister zur Budgetsanierung abführen - die AUA ist hier bezogen auf den Benchmark Lufthansa mit großem Abstand Nachzügler.

- Fliegende Wirtschaftstreibende fühlen sich bestimmt wohler, mit einer Fluggesellschaft zu reisen, bei der man sicher sein kann, dass genügend finanzieller Spielraum gegeben ist!

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