AK plus: AK mit neuen Leistungen

Tumpel präsentiert "erste Ausbaustufe von AK plus": Mehr Konsumentenschutz, Beratung für "Freie", Internet-Ausbau und Weiterbildung für Wiedereinsteigerinnen

Wien (AK) - "Eine deutliche Erweiterung des Konsumentenschutzes, neue Leistungen für WiedereinsteigerInnen, der Ausbau der Angebote im Bildungsbereich, Rechtsberatung auch für die freien Arbeitnehmer: Das sind die ersten konkreten Maßnahmen in unserem Aktionsprogramm AK plus", gibt AK Präsident Herbert Tumpel bekannt. Auf diese erste Ausbaustufe von AK plus hat sich der Vorstand der Bundesarbeitskammer geeinigt. Diese Maßnahmen werden mit kurzfristigen Einsparungen im Verwaltungsbereich finanziert.

Das Aktionsprogramm AK Plus soll das Angebot der AK für die ArbeitnehmerInnen deutlich erweitern. Die neuen Leistungen sollen durch Umschichtungen, Einsparungen und engere Zusammenarbeit der Länderkammern finanziert werden, die erste Ausbaustufe wird heuer noch den Mitgliedern zur Verfügung gestellt, der Vollausbau ist bis 2004 geplant.

Die Arbeiten zum Aktionsprogramm laufen derzeit voll im Zeitplan. Neun konkrete Maßnahmen liegen jetzt schon vor, sie alle bekommen in den nächsten Wochen noch einen "Feinschliff". Im Juni werden sie umgesetzt und werden somit schon in wenigen Monaten den österreichischen ArbeitnehmerInnen zur Verfügung stehen.
Die konkreten Maßnahmen:

Mehr Konsumentenschutz
Euro-Preisüberwachung: Ab Oktober wird während der Euro-Umstellungsphase überwacht, dass die Konsumenten keine versteckten Verteuerungen hinnehmen müssen.
Euro-Hotline der AK: Begleitend zur Euroeinführung wird eine österreichweite Hotline installiert.
Tarif-Wegweiser: Damit die Konsumenten bei für die wichtigen Dienstleistungen die jeweils günstigsten Anbieter leicht finden können, wird die AK regelmäßige Tariferhebungen durchführen und veröffentlichen.
Bessere und schnellere Information für Konsumenten in Österreich durch europäischen Informationsaustausch: Beitritt zur Europäischen Konsumentenschutzvereinigung
Neue Angebote im Internet
Ausbau der Konsumentenberatung: Einrichtung einer Online-Beratung im Internet.
Mehr Konsumentenschutz im Internet: Ausbau von Kontrollen und Konsumenten-Anlaufstellen gemeinsam mit den Sozialpartnern: Das soll allen Konsumenten ermöglichen, schwarze Schafe unter den Online-Anbietern herauszufinden.
Internet für Einsteiger: Ausbau der Bildungsangebote in EDV und für IT-Berufe. Einführung eines AK-Internet-Führerscheins. Rechtsberatung auch für Nichtmitglieder
Ausbau der Rechtsberatung für "Freie Arbeitnehmer". Beschäftigte mit sogenannten freien Dienstverträgen sind zwar sozialversichert, haben aber keinen arbeitsrechtlichen Schutz und daher oft sehr prekäre Arbeitsverhältnisse. Sie sind zwar keine AK Mitglieder, werden aber dennoch die Betreuungsleistungen der AK in Anspruch nehmen können. Ausbau der Wiedereinstiegs-Programme
Wiedereinstiegsunterstützung und Weiterbildung für Frauen in der Karenz: Frauen sollen durch ihre AK den Anschluss und Wiedereinstieg ins Berufsleben wesentlich leichter schaffen. Die AK wird ein kostenloses Kursprogramm mit begleitender Kinderbetreuung anbieten.

All diese Maßnahmen müssen mit internen Einsparungen finanziert werden. Die Einsparungen werden durch rigoroses Kostenmanagement im Verwaltungsbereich und mehr Zusammenarbeit der Länderkammern, besonders im gemeinsamen Einkauf, erzielt.

Die nächsten Schritte im Programm AK Plus werden jedenfalls eine deutliche Ausweitung der Angebote im Bereich IT-Ausbildungen und eine bessere Absicherung der Konsumenten sein. Diese nächsten Maßnahmen werden derzeit intensiv geprüft. AK plus wird aber auch Schwerpunktaktionen einzelner Länderkammern umfassen, die auf die regionalen Besonderheiten eingehen werden.

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