PRÄSIDENT FISCHER EMPFÄNGT ALBANISCHEN AUSSENMINISTER MILO Ausführliches Gespräch über die Situation am Balkan

Wien (PK) - Die Situation am Balkan stand im Mittelpunkt eines ausführlichen, mehr als einstündigen Gesprächs, das Nationalratspräsident Heinz Fischer heute Abend mit dem albanischen Außenminister Paskal Milo im Parlament führte. Fischer ließ sich dabei die albanische Sicht der krisenhaften Situation vor allem an der Grenze zwischen Mazedonien und dem südlichen Serbien, aber auch die möglichen Auswirkungen der Entwicklung auf die gesamte Region erläutern. Der albanische Außenminister trifft morgen in Wien mit seinem jugoslawischen Amtskollegen Goran Svilanovic zusammen. Bei der Begegnung wird es um bilaterale Themen, aber auch um die Situation in der Region gehen.

Milo unterstrich in dem Gespräch mit Präsident Fischer die Bedeutung, die dem Wiederaufbau des Vertrauens zwischen Serben und Kosovaren zukomme. Für eine Integration der gesamten Region in die Europäische Union in der Zukunft seien eine friedliche Entwicklung und Stabilität Voraussetzung, betonte der albanische Außenminister. Von Fischer auf eine mögliche Rolle Österreichs dabei angesprochen, sagte Milo, für Albanien sei eine vermittelnde Rolle Österreichs jederzeit willkommen, zumal Österreich gute Beziehungen zu allen Ländern in der Region habe.

(Schluss)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Eine Aussendung der Parlamentskorrespondenz
Tel. +43 1 40110/2272, Fax. +43 1 40110/2640
e-Mail: pk@parlament.gv.at, Internet: http://www.parlament.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NPA/09