Jüngste OÖGKK-Zahlen zeigen kaufmännische Sorgfalt

Kein Körberlgeld

Wien (OTS) - Die Unterstellung von Sozialminister Dr. Herbert
Haupt, die Krankenkassen wollten sich durch Budget-Tricks ein "Körberlgeld" von einer Milliarde Schilling herausschlagen, geht im Fall der OÖ Gebietskrankenkasse ins Leere. Wie erste Zahlen zeigen, liegt der Voranschlag für das laufende Jahr absolut richtig. OÖGKK-Obmann Helmut Oberchristl: "Keine Spur von Körberlgeld. Ganz im Gegenteil. Die Zahlen zeigen, dass wir kaufmännisch sehr sorgfältig arbeiten."

Auf Basis von Jänner und Februar kann man bereits die Entwicklung einer großen Ausgabenposition mit dem "Plansoll" vergleichen. Das Krankengeld wurde mit einem Rückgang von 11,01 Prozent in den Voranschlag aufgenommen, tatsächlich liegt er nun bei minus 11,91 Prozent. Helmut Oberchristl: "Das zeigt eindrucksvoll, wie gut unser Voranschlag liegt. Und widerlegt Minister Haupt und seine Körberlgeld-These." Zu diesem Stichwort falle ihm ein, dass es der Finanzminister sei, der sich auf Kosten der Krankenkassen ein ganz ordentliches "Körberlgeld" sichere. Und zwar, weil er den entfallenen Vorsteuer-Abzug nur unvollständig ersetze. Allein dadurch ist der OÖ Gebietskrankenkasse im abgelaufenen Jahr ein Schaden von 80,3 Millionen Schilling entstanden. Oberchristl: "Ich fordere den Herrn Finanzminister auf, dieses Körberlgeld, das sich aus der Umsatzsteuer ergibt, herauszugeben."

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