Landstraße: Projektpräsentation "Zentrum Rennweg S-Bahn"

Wien, (OTS) Bezirksvorsteher der Landstraße Erich Hohenberger (SPÖ) stellte am Mittwoch in einem Pressegespräch das Projekt "Zentrum Rennweg S-Bahn" vor. Im Beisein von Vertretern des Bauträgers "Konstruktiva" kündigte der Bezirkschef die baldige Errichtung eines Büro- und Geschäftszentrums auf der Überplattung der Schnellbahnstation Rennweg an.

Ab April wird der private Bauträger "Konstruktiva" mit dem
Bau eines "Rundturms" mit vier Etagen im Bereich
Rennweg/Ungargasse beginnen. Im Anschluss an das Turmobjekt wird
ein längliches Gebäude errichtet. Die Planungen stammen vom Atelier Architekt Peter P. Pontiller. Im seitlichen Areal neben
der Überplattung wird eine Tiefgarage mit 180 PKW-Parkplätzen gebaut. In den beiden Gebäuden sollen Büros und Geschäfte untergebracht werden, die Gesamtnutzfläche beträgt rund 16.500 m². Für die Büroflächen ist als Mieter unter anderem das Bezirksgericht für den 3. und 11. Bezirk vorgesehen, es laufen derzeit Verhandlungen. In den Erdgeschoss-Flächen wird eine Geschäftspassage eingerichtet, neben anderen Unternehmen sollen sich dort Gastronomiebetriebe ansiedeln. Das Investitionsvolumen
des Bauträgers beträgt etwa 500 Millionen Schilling. Die Eröffnung der Geschäftspassage ist für Dezember 2002 geplant.****

Bezirksvorsteher Hohenberger erinnerte an die Vorgeschichte
des Projekts, bereits im Jahre 1990 hat es erste Planungen
gegeben. Er dankte der "Konstruktiva" für die Realisierung, in die Projektentwicklung wurde auch die Bürgerinitiative "Liebenswerte Landstraße" einbezogen. Kritisch merkte das Bezirksoberhaupt an, dass die Österreichischen Bundesbahnen aus Kostengründen eine Verlängerung der Überplattung bis zum "Reitschulsteg" abgelehnt haben. Die Maßnahme hätte zahlreichen Schülern den Schulweg erleichtert. Letztlich überwiegen für den Bezirksvorsteher aber die positiven Aspekte beim Projekt "Zentrum Rennweg S-Bahn". Hohenberger begrüßte die künftige Umgestaltung einer kleinen Grünanlage in einen attraktiven Park und die Errichtung eines zweiten Abgangs (mit Aufzug) zur Schnellbahn sowie eines behindertengerechten Übergangs vom "Botschaftsviertel" in die Ungargasse. Die flüssigere und sichere Verkehrsabwicklung entspricht, so Hohenberger, den Bedürfnissen der Fußgeher und Schnellbahn-Fahrgäste. Als weiteren wesentlichen Faktor nannte der Bezirksvorsteher die Schaffung von Arbeitsplätzen, im neuen
Zentrum werden bis zu 600 Personen eine zentral gelegene Arbeitsstelle finden. Generell hält Hohenberger die Erneuerungen
im Bereich des Bahnhof Rennweg für vorteilhaft, denn der Zustand des alten Bahnhofs wäre ein "Schandfleck" gewesen.

Im Rahmen des Pressegesprächs informierten die Vertreter des Bauträgers über verschiedene Projektdetails, wie die modernen Ausstattungsmerkmale der Büroräume und die gute Abschirmung der Geschäfts- und Bürobereiche vor Beeinträchtigungen durch den Schnellbahn-Verkehr.(Schluss) enz

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