Textilindustrie: 2,7 Prozent mehr für ArbeiterInnen

Erste Schritte zur rechtlichen Gleichstellung von ArbeiterInnen und Angestellten

Wien (OTS) - Bei der Lohnrunde für die ArbeiterInnen in der österreichischen Textilindustrie wurde eine Erhöhung der Mindestlöhne um 2,7 Prozent und der Ist - Löhne um 2,4 Prozent vereinbart. Der Abschluss gilt für rund 12.000 ArbeiterInnen.++++

Weiters wurde die Gleichstellung von ArbeiterInnen und Angestellten in Bezug auf bezahlte Freizeit bei Eheschließung, bei Übersiedlung und bei Hochzeit der eigenen Kinder vereinbart. Für langjährig Beschäftigte (15 bzw. 25 Jahre Betriebszugehörigkeit) wurde beginnend ab 2002 längere Kündigungsfristen (sechs bzw. acht Wochen bei Arbeitgeberkündigung) vereinbart.

Aus Sicht der Gewerkschaft stellte dazu Zentralsekretär Claus Bauer fest: "Der Einstieg in die rechtliche Angleichung von ArbeiterInnen und Angestellten ist ein wichtiges Signal an die Beschäftigten, dass eine moderne Industrie - wie sie die heutige Textilindustrie darstellt - auch bemüht ist, zeitgemäße Rahmenbedingungen für ihre MitarbeiterInnen herzustellen. Das Ergebnis der Lohnerhöhung entspricht zwar nicht den Erwartungen der Belegschaften, ist aber angesichts der wirtschaftlichen Lage der Branche auch für uns ein vertretbarer Kompromiss".(ff)

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