Zierler: Wichtiger Schritt zur Entpolitisierung des ORF

Cap und Schennach wollen mit angeblich sachpolitischen Argumenten über höchstpersönliche Motive hinwegtäuschen

Wien, 2001-03-14 (fpd) - "Die Kritik der beiden Mediensprecher der Oppositionsparteien Josef Cap und Stefan Schennach ist der verzweifelte Versuch, mit angeblich sachpolitischen Argumenten über höchstpersönliche Motive hinwegzutäuschen. Beiden geht es ausschließlich um den Verlust ihres Kuratoriumsessels. Daß Politiker die Aufsichtsorgane des ORF verlassen müssen, ist kein PR-Gag, sondern ein wichtiger Schritt zur längst überfälligen Entpolitisierung des ORF", sagte heute FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler.****

Die heutige Kritik des sozialistischen Mediensprechers Cap sei einerseits Ausdruck seiner Frustration, den gut angewärmten Sessel des Kurators nun abgeben zu müssen. Andererseits sei für die SPÖ die Tatsache, daß mit der politischen Einflußnahme nun endgültig Schluß sei, offensichtlich sehr schwer verdaubar, meinte Zierler.

"Nachvollziehbarerweise kann die SPÖ mit diesem Begriff nichts anfangen, weil er weder im sozialdemokratischen Wortschatz noch in deren Gedankenwelt vorkommt. Als Regierungspartei hat die SPÖ in den letzten dreißig Jahren die meisten Schlüsselpositionen besetzt und war es demnach gewohnt, daß der ORF die sozialdemokratischen Wünsche in vorauseilendem Gehorsam ins rechte Licht zu rücken hat", so Zierler. Daher komme zur höchstpersönlichen Existenzangst als Kurator bei den Aussagen des sozialistischen Mediensprechers Cap natürlich noch hinzu, daß nun endgültig Schluß sein werde mit den politischen Einflußmöglichkeiten im ORF. Dies habe übrigens auch ORF-Generalintendant Gerhard Weis als einen äußerst positiven Punkt der ORF-Reform gewertet.

Entschieden verwehrte sich die FPÖ-Generalsekretärin gegen die Behauptungen des grünen Mediensprechers Schennach. "Schennach hat wieder einmal die blanke Unwahrheit bezüglich der Gesprächsbereitschaft der Regierung verbreitet und überdies wieder einmal die Punktation nicht genau gelesen. Auch seine Kritik ist dadurch geprägt, daß seine Tage als Kurator gezählt sind", so Zierler abschließend. (Schluß)

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