SP-Wutzlhofer zur Studentenfreifahrt: Interessensvertretung ÖH vertritt nicht die Interessen der Studierenden!

Volle Unterstützung für Häupls Vorschlag

Wien (SPW) "Befremdet” zeigte sich Jürgen Wutzlhofer, 23-jähriger Kandidat der Wiener SPÖ für die kommenden Gemeinderats- und Landtagswahlen, am Mittwoch über das Verhalten des ÖH-Vorsitzenden Faißt zu der von Bürgermeister Michael Häupl vorgeschlagenen Studentenfreifahrt. "Für mich ist es nur schwer nachvollziehbar, dass sich der oberste Studierendenvertreter gegen einen Vorschlag ausspricht, der Studierenden in Hinkunft die kostenlose Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel sicherstellt", so Wutzlhofer. "Ich hoffe, Faißt stellt hier nicht die eigenen Anliegen vor jene der StudentInnen", so Wutzlhofer in Anspielung auf das ÖH-Modell, das lediglich eine Preissenkung für die StudentInnen vorsieht.****

Faißt müsse sich entscheiden, ob er seine Positionen als Sprecher der ÖVP oder als Sprecher der Studierenden vortrage, stellte Wutzlhofer klar, denn der von Faißt geäußerte Vorwurf, die Stadt Wien blockiere seit 2 Jahren das Semesterticket, ziele eindeutig ins Leere. "Faißt weiß ganz genau, dass das Semesterticket auch bzw. vor allem am Widerstand der Wiener Linien gescheitert ist, weil diese das Risiko der Scheininskription zur bloßen Erlangung des günstigeren Tarifs hoch einschätzten." Es dürfte nicht einmal am ÖH-Vorsitzenden der ÖVP-Studierendenfraktion Aktionsgemeinschaft vorbeigegangen sein, dass durch die blau-schwarze Bundesregierung Studiengebühren eingeführt worden sind, die "das Risiko” der Scheininskription nun ziemlich minimieren dürften. Gerade die Einführung der "leidigen Studiengebühren" habe die soziale Situation der StudentInnen massiv verschärft. "Und die Bundesregierung tut nichts, um dieser Situation entgegenzuwirken. Das Häupl-Modell sei nun eine "klare Reaktion auf die massive Verschlechterung der Situation der Studierenden durch die Studiengebühren der derzeitigen Bundesregierung", so Wutzlhofer.

Bereits jetzt sei die Mehrzahl der Studierenden gezwungen, neben dem Studium einer Berufstätigkeit nachzugehen, um sich das Studium finanziell leisten zu können. "Die Studiengebühren werden vor allem Studierende aus sozial schwächeren Schichten aus den Universitäten drängen. Die Bundesregierung hat ‚flankierende Maßnahmen‘ immer angekündigt, gekommen ist genau nichts! Der Vorschlag Häupls ist nun der erste ernstgemeinte Schritt, um soziale Härten zu verhindern", zeigt sich Wutzlhofer vom Vorschlag Häupls begeistert. "Gerade von einem ÖH-Vorsitzenden hätte ich erwartet, dass er im Interesse der Studierenden spricht. Der vorliegende Häupl-Vorschlag entspricht einem solchen Interesse definitiv. Aber wie schon so oft seit Antritt der neuen Bundesregierung konnte der ÖVP-Mann Faißt offensichtlich nicht über seinen Schatten springen", so Wutzlhofer, der abschließend folgendes feststellte: "Die Ereignisse der letzten Tage zeigen für mich jedenfalls eines: Die sogenannte ‚Interessensvertretung‘ der konservativen ÖH-Spitze hat mit den Interessen der Studierenden nicht viel zu tun!" (Schluss)

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