Haider im NEWS-Interview: Harte Attacken gegen Muzicant und Görg.

- Haider zu Muzicant: Personifizierte Unversöhnlichkeit, hat im Spektrum der demokratischen Kräfte wenig Platz." - Haider zu Görg: "Verräter, Blinddarm der SPÖ, Opportunist." Vorausmeldung zu NEWS 11/01 v. 15.3.2001

Wien (OTS) - In einem Interview mit dem morgen erscheinenden Nachrichtenmagazin NEWS setzt Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider seine Angriffe gegen den Präsidenten der israelitischen Kultusgemeinde, Ariel Muzicant, fort. Haider: "Das ist ein Mensch, der die personifizierte Unversöhnlichkeit ist und im Spektrum der demokratischen Kräfte relativ wenig Platz hat." Haider empfinde es sogar "als Auszeichnung, von Muzicant geklagt zu werden". Haider droht Muzicant unverblümt: "Wir werden im Rechtsverfahren über seine Geschäftsbeziehungen reden und man wird seine Geschäftsverbindungen durchleuchten müssen. Seit dieser Konflikt öffentlich ausgetragen wird, melden sich schon sehr viele bei mir, die da recht gute Informationen haben."

Warum er, Haider, sich schon jetzt massiv in den Wiener Wahlkampf einmischt, begründet der Kärntner Landeshauptmann mit dem ausdrücklichen Verlangen seiner Spitzenkandidatin Helene Partik-Pable. Haider: "Es war ihr Wunsch, eine möglichst starke Unterstützung durch mich zu haben. Mein Plakat ist ein Solidaritätsakt mit Helene und den Wienern." Scharfe Worte findet Haider gegen den Wiener ÖVP-Spitzenkandidaten, Vizebürgermeister Bernhard Görg. Haider: "Görg ist der Vertreter gegenüber der schwarz-blauen Regierung. Er fährt einen anderen Kurs, ist mit den Roten im Boot und akzeptiert die ungeheuerlichen Angriffe gegen die Koalition. Man bekennt sich entweder zu einer Gesinnungsgemeinschaft oder nicht. Sonst soll er gleich als Blinddarm der SPÖ kandidieren. Er ist ein politischer Opportunist, der versucht, die Vorteile der Wende zu lukrieren, aber gleichzeitig mit der SPÖ im Boot sitzt."

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