Sima zu EVN-Verkauf: Bartenstein verabschiedet sich von Anti-Atom-Linie Österreichs

"Kein Deal mit Atomstromkonzernen!"

Wien (SK) Schockiert über die gestrige Aussage von Wirtschaftsminister Martin Bartenstein zum EVN-Verkauf zeigte sich heute SPÖ-Umweltsprecherin Ulli Sima. "Der ehemalige Umweltminister hat sich offenbar von der österreichischen Anti-Atom-Politik verabschiedet, denn es ist sonnenklar, dass ein Deal mit einem Atomstromkonzern wie EdF oder E.ON die heimische Anti-Atom-Linie massiv konterkariert", so Sima. Die Umweltsprecherin fordert Minister Bartenstein als Mehrheitseigentümer des Verbundes auf, von einem Verkauf von EVN-Anteilen an Atomstromkonzerne sofort Abstand zu nehmen. Bartenstein meinte gestern im ORF-Abendjournal: "Wer sagt, dass österreichische Stromgesellschaften nicht mit Atomstromproduzenten kooperieren dürfen, der verbietet gewissermaßen österreichischen Stromproduzenten und Vertreibern internationale Kontakte. Und das kann es wohl nicht sein." Sima abschließend: "Wer mit Atomkonzernen strahlende Geschäfte macht, fällt den heimischen Anti-Atom-Kämpfern in den Rücken. Und das kann es wohl nicht sein, was die Absicht eines ehemaligen Umweltministers ist." (Schluss) se/mm

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel.: (01) 53427-275
http://www.spoe.at

Pressedienst der SPÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK/SPK