Ehrungen für kulturelle Verdienste

Wien, (OTS) Kulturstadtrat Peter Marboe zeichnete am Mittwoch im Wiener Rathaus vier Persönlichkeiten für ihre kulturellen Verdienste um die Stadt Wien aus. Prof. Leopold Buchmann, Prof.
Dr. Alfred Kolaska und Eva Loewenthal erhielten Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien, Oberschulrat Gerhard Müller das Silberne Verdienstzeichen des Landes Wien. Es seien gerade
Menschen, wie die Ausgezeichneten, so Marboe, die mit ihrem
Einsatz, Wissen und Können für das breite kulturelle Spektrum in Wien sorgten, das die Stadt erst in umfassendem Sinn zur
Kulturstadt mache. Ihren Beitrag für die heutige und zukünftige Gesellschaft könne man gar nicht hoch genug einschätzen.****

Prof. Leopold Buchmann gehört seit1962 als Geiger den Wiener Symphonikern an und führt eine Geigenklasse am Konservatorium der Stadt Wien. Mit der Gründung und Betreuung eines Kinder- und Jugendorchesters hat er sich besondere Verdienste um die Musikerziehung und das Musikverständnis der Jugend geschaffen. Auftritte bis hin zum Großen Konzerthaussaal weisen auf das hohe musikalische Niveau dieses Orchesters hin.

Prof. Dr. Alfred Kolaska hat sich in zweifacher Hinsicht verdient gemacht: Einerseits mit seinem Einsatz für eine wissenschaftlich fundierte Gehörlosenbildung und die Ausbildung
der entsprechenden Fachkräfte und andererseits - er ist seit Jahrzehnten Rektor der Schlosskirche Hetzendorf - mit der umfassenden Renovierung dieses Barockjuwels, insbesondere der Restaurierung der Werke von Karl Auerbach und Daniel Gran im Kircheninneren.

Eva Loewenthal hat ihr Leben in doppelter Hinsicht der Literatur verschrieben: Als Autorin von Rezensionen, Essays Lyrik, sowie als Bibliothekarin der Büchereien der Stadt Wien, indem sie die Literatur dem Menschen näher brachte. Eva Loewenthal, die 1938 nach England emigrieren musste, kam trotz der traumatischen Erlebnisse ihrer Vertreibung 1952 nach Wien zurück, wo sie bis heute lebt.

Oberschulrat i. R. Gerhard Müller hat sich - neben seinem Beruf als Lehrer und Schuldirektor - erfolgreich und engagiert für die Bezirkskultur, im Besonderen für das Bezirksmuseum Ottakring eingesetzt. Seit 1976 arbeitet er für dieses Museum, das ihm eine Reihe von Neustrukturierungen verdankt. Sein spezielles Forschungsgebiet gilt der bayrischen Siedlungsgeschichte und Parallelitäten zwischen bayrischen und Wiener Ortsbezeichnungen. (Schluss) gab

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