Baier (KPÖ) fordert Solidarität mit ÖMV-Belegschaft

Wien (OTS) - "Die ÖMV mausert sich offenbar zu einem der
brutalsten Ausbeuterkonzerne in Österreich", so heute KPÖ-Vorsitzender Walter Baier angesichts der Proteste der ÖMV-Belegschaft und des Betriebrats, die sich gegen die geplante Ausgliederung von 1200 Beschäftigten wehren.

Baier: "Die Ausgliederungen stellen nicht nur Arbeitsplätze in Frage, sondern bedeuten auch Lohnkürzungen von bis zu dreißig Prozent. Der Konzern, an dem die Republik strategischer Eigentümer ist, hat im vergangenen Jahr mit fast 7 Mrd.Schilling den höchsten Profit in seiner Geschichte eingefahren und die Dividende wurde fast vedoppelt. Was gut ist für den Profit, ist aber schlecht für die Beschäftigten und die Konsumenten. Das dieses Lehrstück der ÖMV unter der Regie des ehemaligen SPÖ-Staatsseketär Ruttenstorfer, derzeit ÖMV-Finanzchef und zukünftiger Vorstandvorsitzender - durchgezogen wird, macht die Sache besonders pikant".

"Jetzt ist dringend Solidarität mit der ÖMV-Belegschaft erforderlich, um zu verhindern, daß das Lohnniveau einer ganzen Branche und damit in der österreichischen Industrie weiter ausgehölt wird", so Baier abschließend.

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