Temelin-Gegner empört über Bartenstein-Aussage zu EVN-Verkauf.

GLOBAL 2000 und OÖ Plattform gegen Atomgefahr: "Ehemaliger Umweltminister verlässt damit Österreichs Anti-Atom-Konsens."

Wien (OTS) - GLOBAL 2000 und die OÖ Plattform gegen Atomgefahr regieren mit Empörung und heftigen Protesten auf die gestrige Aussage von Wirtschaftsminister Bartenstein im ORF-Abendjournal, wo er wortwörtlich sagte: "Wer sagt, dass österreichische Stromgesellschaften nicht mit Atomstromproduzenten kooperieren dürfen, der verbietet gewissermaßen österreichischen Stromproduzenten und Vertreibern internationale Kontakte. Und das kann es wohl nicht sein." Die Atomgegner kritisieren diese Aussage aufs schärfste:
"Minister Bartenstein als ehemaliger Umweltminister und österreichischer Wirtschaftsminister, der der Anti-Atom-Politk verpflichtet ist, fällt damit nicht nur den Atomgegnern in den Rücken sondern verlässt ganz klar den österreichischen Anti-Atom-Konsens. Seit Jahrzehnten kämpfen wir gegen Atomkraftwerke an Österreichs Grenzen und gegen die Gefahren die von der Nutzung der Atomkraft ausgehen. Ein Verscherbeln der österreichischen Stromwirtschaft an Atomstromproduzenten oder ein freies Zulassen des Importes von Atomstrom schwächt den jahrelangen Kampf der österreichischen Bevölkerung." Die Umweltschützer fordern den Wirtschaftsminister auf, seine Aussagen sofort zurückzunehmen und den Verkauf von EVN-Anteilen an Atomstromkonzerne zu verbieten.

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