Stiefsohn (KPÖ): Heuchelei der SPÖ ist wirklich unglaublich

Warum haben die Grünen 1998 im Stadtsenat dem Verkauf zugestimmt?

Wien (OTS) - "Die Heuchelei der SPÖ ist wirklich unglaublich", so der erste Kommentar von Waltraud Stiefsohn in Bezug auf einen Bericht der Stadtzeitung "Falter" (Nr. 11/01), die den Verkauf von 16 Häusern, welche sich im Gemeindeeigentum befunden haben, aufdeckt.

"Im Falter-Bericht wird klar, welch fatale Auswirkungen der Verkauf von Gemeindebauten an private Immobilienfirmen hat. Wir, die wir uns schon seit Jahren vor einer möglichen Privatisierung von Gemeindewohnungen warnen, wurden immer als 'Schwarz-Maler' bezeichnet, doch nun sind unsere Befürchtungen bereits Realtität", so Stiefsohn.

Stiefsohn, Spitzenkandidatin der KPÖ zur Gemeinderatswahl, weiters: "Vor Fernseh- und Radiomikrofonen betonen Häupl und Faymann die Wichtigkeit von leistbarem Wohnraum, doch das aktuelle Beispiel zeigt, dass die SPÖ längst nur mehr verbal eine mieterfreundliche Politik verfolgt".

Christoph Chorherr wird von Stiefsohn aufgefordert, "schleunigst zu erklären, warum der Stadtsenatsbeschluß des Jahres 1998 einstimmig erfolgen konnte". Stiefsohn fordert zudem, dass die Gemeinde den geplanten Verkauf von weiteren 14 Objekten unverzüglich stoppt.

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