Deutliches Ja zur "Sozialpartnerschaft neu"

Leitl: "Die Zeit des Taktierens und Blockierens ist endgültig vorbei"

Wien (PWK196) - Die Wirtschaftskammer Österreich wird in Zukunft noch mehr die Rolle eines Vordenkers und Vorreiters übernehmen. "Wer, wenn nicht die WK-Organisation ist besser dafür geeignet. Im Zeitalter von High-Tech und der EU-Erweiterung müssen gerade wir als Interessensvertretung vor allem den KMUs zur Seite stehen und ihnen die Rahmenbedingungen schaffen, die für einen erfolgreichen Fortbestand notwendig sind.” Mit diesen Worten gab Christoph Leitl, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, Dienstag Abend bei einem Vortrag im Österreichischen Gewerbeverein unmissverständlich die Marschrichtung seiner Organisation für die kommenden Monate vor:
"Eine Organisation wie die Wirtschaftskammer, die monatlich auf zehn Millionen Zugriffe im Internet verweisen kann, die jährlich 100.000 Beratungen durchführt, die es schaffen wird, noch heuer alle Unternehmer ins Internet zu führen, und die großen Anteil daran hat, dass man schon demnächst die Schallmauer von 25.000 Neugründungen pro Jahr durchbrechen wird, ist bereits heute am besten Weg, das Vorbild und der Vorreiter für die heimischen Unternehmer, aber auch für andere Organisationen zu sein. Wir sind schon jetzt die Informations-und die Dialogplattform der Wirtschaft. Betrachtet man all diese Leistungen, wird sich die Frage nach einer Pflichtmitgliedschaft sehr bald in die Freude einer Lustmitgliedschaft verwandeln.”

Ferdinand Gantner, Präsident des Österreichischen Gewerbevereins (ÖGV) unterstützt den Kurs Leitls. "Der ÖGV steht zu 100 Prozent hinter der Idee einer schlanken und effizienten Wirtschaftskammer.” Weiters betonte Gantner aber auch die Bedeutung der Sozialpartnerschaft. "Das Ausland beneidet uns um diese Institution und um die Pflichtmitgliedschaft, weil man nur so allen gegenüber wirklich neutral sein kann.”

Auch Präsident Leitl gab ein deutliches "Ja” zur "Sozialpartnerschaft Neu” ab. "Die Zeit des Taktierens und Blockierens ist ebenso vorbei wie die Zeit eines Sallinger und Benya. Wir müssen uns gemeinsam den neuen Herausforderungen stellen, denn eines muss allen klar sein -ein guter Wirtschaftsstandort, ist auch immer ein guter Standort für die Mitarbeiter. Es bläst uns zwar zur Zeit oft noch ein heftiger Gegenwind ins Gesicht , aber gerade jetzt, wo Europa die Sozialpartnerschaft entdeckt, werden wir verstärkt unsere Chance als Interessensvertretung im Sinne der Bevölkerung nutzen.”

Zum Thema EU sagte Leitl. "Wir sind zwar seit 1995 offizielles Mitglied der EU, in den Köpfen sind wir aber noch sehr weit von Brüssel entfernt. Gerade die Wirtschaftskammer muss hier zum Vorbild werden, dem viele dann folgen werden”.

In seinen Abschlussworten bedankte sich Gantner schließlich für den effizienten Einsatz mit dem Leitl die Interessen der österreichischen Wirtschaft vertritt, und versprach, dass man mit dem Österreichischen Gewerbeverein auch in Zukunft einen Partner haben werde, der zwar eigenständig und kritisch, aber konstruktiv mitarbeitet. (WG)

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