Österreichs Euro-Information für Unternehmen international ausgezeichnet

WKÖ-Belangsendung am 15.3./Ö1

Wien (PWK195) - In sieben Monaten, ab 1. September dieses Jahres, haben Unternehmer den Euro als Bargeld in der Hand. Ab diesem Datum werden die sogenannten Startpakete im Wert von 2.000,- Schilling ausgegeben. Der private Konsument muss sich bis 15. Dezember gedulden. Dann gibt es auch für ihn oder sie das Startpaket. Ab 28. Februar 2002, also in weniger als einem Jahr, ist der Schilling, sind die Mark, die Lira, Peseten, Gulden und Franc Geschichte. Die Wirtschaftskammer Österreich hat bereits 1997, als die Einführung der neuen Europa-Währung erst diskutiert wurde, mit der Information ihrer Mitglieder begonnen. Der Erfolg gibt ihr recht. Bisher sind elf Informations- und Hilfsprojekte durchgeführt worden und die Europäische Vereinigung der Klein- und Mittelbetriebe mit Sitz in Brüssel, hat in einer internationalen Vergleichsstudie die Arbeit der österreichischen Kammer als beste in ganz Europa bezeichnet, berichtet Wirtschaftskammer-Generalsekretär Christian Domany:

Domany:
"Wir können wirklich stolz darauf sein, und wir sind es, dass Österreich den ersten Platz bei dieser Vergleichsstudie eingenommen hat. Und wir sind auch mit dem ersten Preis ausgezeichnet worden. Es haben wie gesagt alle 15 Länder teilgenommen und Österreich hat die elf Projekte eingereicht und alle sind prämiert worden. Das zeigt doch, dass die Wirtschaftskammer mit ihrer Information auch im Zeitablauf immer die richtigen Themen angesprochen hat."

Und die Arbeit geht weiter. Es gibt inzwischen neue Broschüren für Unternehmer, eine Euro-Rechtsbroschüre und eine Broschüre über die Preisauszeichnung. Ein Schwerpunkt der Arbeit in der nächsten Zeit wird die Mitarbeiterschulung sein. Dafür werden eigene Unterlagen bereitgestellt. Lang darf aber niemand mehr warten. Denn von der Umstellung der EDV in Buchhaltung und Lager bis zur einfachen Gewöhnung der Mitarbeiter an den Umgang mit einem Geld, das pro Einheit mehr als 13 mal soviel wert ist als der Schilling, wartet noch viel Arbeit. Nicht zu vergessen, dass die Banken schon jetzt keine Münzen mehr in Währungen zum Wechseln annehmen, die auf Euro umgestellt werden. Inzwischen gibt es Erfahrungswerte, die zeigen, dass Kleinbetriebe mit weniger als 10 Mitarbeitern, und das sind 85 Prozent aller österreichischen Unternehmen, etwa drei Monate für die Umstellung auf die neue Währung brauchen. Damit ergibt sich der erste Oktober als allerletzter Termin für die Umstellung auf den Euro. (Ne)

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