Onodi: Französischer Betreiber für Mariazellerbahn nicht im Interesse Niederösterreichs

Niederösterreichische Lösung mit NÖ Regionalbahnengesellschaft sichert langfristigen Betrieb

St. Pölten, (SPI) - "Ein französischer Betreiber für die Mariazellerbahn ist keinesfalls im Interesse Niederösterreichs und der Bevölkerung. Nur mit einer österreichischen, ja niederösterreichischen Lösung ist gewährleistet, dass die Interessen des Landes ebenso gesichert sind wie die Interessen der Gemeinden entlang der aus Gründen des Tourismus und des Nahverkehrs so wichtigen Bahnstrecke des NÖ Zentralraumes. Deshalb plädieren die NÖ Sozialdemokraten für die Schaffung einer NÖ Regionalbahnengesellschaft als Holdinglösung für den Weiterbetrieb aller NÖ Regionalbahnen", kommentiert die St. Pöltner SP-LAbg. und Zweite Präsidentin des NÖ Landtages, Heidemaria Onodi, diverse Presseberichte, wonach die verantwortlichen Ressorts der NÖ Landesregierung bereits einen Konzern aus Frankreich als neuen Betreiber der Mariazellerbahn ins Auge gefasst haben.****

Offensichtlich gibt es auf Seiten der ÖVP-Niederösterreich eine klare Präferenz für eine ‚ausländische Lösung‘. Eine Verscherbelung der nö. Bahnlinien ins Ausland wird von den NÖ Sozialdemokraten als wenig nachhaltige Bahn- und Nahverkehrspolitik abgelehnt. Ausländische Betreiber haben nämlich die Eigenschaft, primär Gewinninteressen in den Vordergrund zu stellen und Belange regionaler-, touristischer-und wirtschaftspolitischer Natur in den Hintergrund zu drängen. "Die Gefahr, dass jahrelang Millionen an Steuergeldern dem ausländischen Betreiber zugeschoben werden, der dann aber die Bahnlinie nur wirtschaftlich aushungert und sich bei sich bietender Gelegenheit aus dem Betrieb zurückzieht, ist mehr als wahrscheinlich. Eine ähnliche Entwicklung erleben wir gerade in Großbritannien, wo man nach der sogenannten ‚Bahnprivatisierung‘ vor den Trümmern einer ehemalig erfolgreichen Verkehrsstruktur steht. In Niederösterreich darf dies nicht passieren - daher ist eine Verscherbelung der Niederösterreichischen Nebenbahnen ans Ausland strikt abzulehnen", so die St. Pöltner Mandatarin.
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