Hofmacher: Nebenbahn-Lösung im Interesse der Pendler und Steuerzahler

Doppelbödigkeit und falsches Konzept bei SP-NÖ

St. Pölten (NÖI) - Die VP Niederösterreich vertritt in Sachen Nebenbahnen auch weiterhin die Interessen der Pendler und Steuerzahler. Daher vertreten wir den Standpunkt: Nebenbahnen dort retten, wo es finanziell sinnvoll ist bzw. wo ein großer touristischer Nutzen besteht. Sollten Nebenbahnen eingestellt werden müssen, wird es effiziente und kostengünstige Alternativen wie Busse geben. Jetzt soll durch Ausschreibungen der Bestbieter für die betroffenen Nebenbahnen gefunden werden. Eines kann nämlich nicht sein, dass man gleich den erstbesten Interessenten nimmt, wie dies die SP-NÖ vorhat", erklärte LAbg. Ignaz Hofmacher. ****

Eine ordentliche Ausschreibung ist die einzig sinnvolle Lösung und wird seitens der VP Niederösterreich schon immer gefordert. Die SP-NÖ verfolgt nicht nur ein falsches Konzept, sie agiert darüber hinaus doppelbödig. Die Sozialisten wollen eine österreichische Lösung der Nebenbahnen. Im gleichen Atemzug schlagen sie aber eine Regionalbahngesellschaft mit der Graz-Köflacher-Eisenbahngesellschaft vor, die in enger Kooperation mit dem französischen Konzern "Vivendi" steht. Eine Gesellschaft mit dem sozialistischen Wunschbetreiber würde also eine garantierte französische Beteiligung bedeuten, betonte Hofmacher.

Unsere oberste Prämisse ist, dass unsere Pendler so schnell, so bequem und so sicher wie möglich zu ihrem Arbeitsplatz kommen. Dass die Bevölkerung die Linie der VP Niederösterreich für einen effizienten und im Umgang mit Steuergeld sparsamen Nahverkehr bestätigt, zeigt eine vor kurzem durchgeführte Gallup-Umfrage. So sprechen sich 9 von 10 Österreichern dafür aus, dass Busse eine bessere Alternative zu teuren und ineffizienten Bahnlinien sein können. Wir werden es nicht zulassen, dass auf Kosten des Steuerzahlers lediglich warme Luft von A nach B transportiert wird. Ein Nebenbahn-Fahrgast kostet dem Steuerzahler jährlich 100.000 Schilling. Zu jeder Fahrkarte muss der Steuerzahler 247 Schilling dazu zahlen. Das sozialistische Motto - Es muss alles so bleiben wie es ist und koste es, was es wolle! - ist sicher nicht im Sinne der Steuerzahler und Pendler, so Hofmacher.

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