WKÖ für mehr Komfort in Busterminals an der Schengen-Außengrenze

Regler: "Mitreisende mit EU-Pässen schützen und Schikanen von Reisenden aus Drittstaaten vermeiden"

Wien (PWK193) - Die Wirtschaftskammer Österreich hat Beschwerde über schikanöse Bedingungen der Bus-Grenzterminal-Abfertigung speziell bei der Einreise aus der Slowakei über Berg aufgegriffen und die Bundesministerien für Inneres sowie für Finanzen um Abhilfe gebeten.

Eine informelle Aussprache über praktische Abfertigungsfragen an der österreich-slowakischen Grenze hat erhebliche Beschwerden über die Bus-Terminal-Abfertigung erbracht. Beschwerdeführer sind hauptsächlich österreichische Reisegruppen, die Veranstaltungen der Pressburger Oper besuchen müssen, wenn sie nach der Veranstaltung wieder per Bus nach Österreich einreisen wollen.

Die Wirtschaftskammer Österreich hat aufgrund dieser informellen Aussprache das Innenministerium um Ausdehnung der Ausnahmen für Behinderte auf alle Personen gebeten, denen zum Beispiel aufgrund ihrer Bekleidung bzw. angesichts der Witterungsbedingungen ein Aussteigen aus dem Bus nicht leicht zugemutet werden kann. Gleichzeitig wurde das Finanzministerium gebeten, die Zollabfertigung der Fahrgäste einreisender Busse durchzuführen, ohne dass die Passagiere ihr Gepäck ausladen, händisch durch die Barrieren bringen und dann wieder in den Bus einladen müssen.

Das Innen- und das Finanzministerium wurden von der Wirtschaftskammer weiters ersucht, analog zur Einreiseabfertigung im Flugverkehr Erleichterungen für die Inhaber von Schengen-Pässen vorzusehen, da diese als illegal Einreisende kaum in Betracht kommen. Die Wirtschaftskammer Österreich wendet sich weiters dagegen, durch die derzeitige "Bus-Grenzterminal-Abfertigung" Ressentiments bei den Bürgern der österreichischen Nachbarstaaten, die in wenigen Jahren EU-Partner sein werden, zu wecken, erklärt der Leiter der Abteilung für Verkehrspolitik der Wirtschaftskammer Österreich, Dipl.Ing. Roderich Regler. (hp)

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