Hagenhofer: Recht auf Weiterbildung darf nicht bei 30-Jährigen enden!

OÖ Landesmittel gerecht einsetzen

Wien (SK) Die für das Land Oberösterreich freiwerdenden Mittel ab dem Jahr 2002, die lt. Medienberichten aus Zinserträgen und Kreditersparnissen nach Verkäufen bei Wohnbaudarlehen und Anteilen der Energie AG lukriert werden, sollten sinnvoll und gerecht verteilt werden, fordert die oberösterreichische SPÖ-Abgeordnete Marianne Hagenhofer. Hagenhofer steht voll hinter der Forderung des SPÖ-OÖ Landesvorsitzenden Erich Haider, der sich für die Übernahme der Studiengebühren von oberösterreichischen StudentInnen ausgesprochen hat. "Diese Option wird natürlich von der Hoffnung begleitet, dass die Bundesregierung die fatalen Konsequenzen ihrer Bildungspolitik einsieht und sich möglicherweise sogar vom Bildungsvolksbegehren, das im Herbst anlaufen soll, überzeugen lässt", so Hagenhofer am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Auf absolutes Unverständnis stößt bei Hagenhofer die Forderung des Vorsitzenden der oberösterreichischen Freiheitlichen, Achatz. Dieser habe gemeint, die Landesmittel sollten als Bildungsscheck für bis zu 30-jährige OberöstereicherInnen verwendet werden. "Nicht nur, dass die Freiheitlichen damit offenbaren, dass ihnen Menschen über 30 weniger Wert sind. Was ist mit den ArbeitnehmerInnen über 30 Jahren? Es zeigt sich die tiefe Unkenntnis der FPÖ über die tatsächliche Situation auf dem Arbeitsmarkt, wo ältere Menschen Maßnahmen zur Qualifizierung am dringendsten benötigen", empört sich die oberösterreichische Abgeordnete. Gerade ArbeitnehmerInnen, deren Berufseinstieg bereits länger zurückliegt, hätten besonderen Bedarf an Weiterbildung und sollten an aktiven Maßnahmen partizipieren.

Anstatt partieller Bevorzugung von einzelnen Gruppen könne man gleich eine sinnvolle Maßnahme für alle Betroffenen einführen. "Ich erinnere an die Forderung der SPÖ, die lautet: Recht auf Weiterbildungsurlaub für alle Berufstätigen", so Hagenhofer abschließend. (Schluss) ml/mm

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