Sacher: Ausländische Atomstromgiganten sind als EVN-Käufer abzulehnen

Politische Verantwortung für Ausverkauf Österreichs liegt bei Schüssel und Bartenstein

St. Pölten, (SPI) - "Es gilt mittlerweile als gesichert, dass rund 27 Prozent des Niederösterreichischen Energieversorgers EVN an ausländische Atomstromkonzerne verkauft werden sollen. Damit steigen Atomstromriesen mit Erlösen aus billigem Atomstrom mit einer Beteiligung in die mehrheitlich auf umweltfreundliche Wasserkraft aufbauende österreichische Energieerzeugung ein. Nicht nur, dass die österreichische Anti-Atom-Politik damit zur Karikatur verkommt, auch könnten sich damit Türen für Atomstromlieferungen nach Österreich öffnen. Weiters ist ein Abfluss von Know-how zu befürchten. Die politische Verantwortung für diese Vorgänge liegt bei den Bundespolitikern Schüssel und Bartenstein. Beide schweigen und sind untätig. Hoffentlich kein Zeichen dafür, dass dieser Deal mit den VP-Politikern bereits akkordiert ist", so Niederösterreichs SP-Klubobmann Ewald Sacher.****

Harte Kritik in Richtung Bundesregierung äußert Sacher im Zusammenhang mit der derzeitigen "Ausverkaufspolitik" auf Bundesebene, "welche die negative Entwicklung bei der EVN begünstige", so Sacher. Sacher: "50 Jahre war Österreich bemüht, seine Selbständigkeit durch harte Arbeit abzusichern - und daraus wurde eine 50jährige Erfolgsgeschichte. Es bedurfte nur einer rechtskonservativen Regierung - und wenige Monate nach dem ‚Wechsel‘ stehen wir vor den Trümmern unserer erfolgreichen Wirtschaftspolitik. Der Wohlstand und die Lebensqualität der Österreicherinnen und Österreicher, die durch die fleißige Arbeit vieler Generationen erst möglich wurden, ist in Gefahr, ja der Wohlstand nimmt bereits ab. Ich fordere Bundeskanzler Schüssel und Wirtschaftsminister Bartenstein auf, den Ausverkauf österreichischen Eigentums sofort zu beenden. Hier ist nicht Schweigen, sondern entschiedenes Auftreten gefragt." (Schluss) fa

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/9005 DW 12794Landtagsklub der SPÖ NÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN