SLÖ-Dumser: VP versucht Kürzungen bei Bildung zu vertuschen

Wien (SK) Die Aussendung der Wiener ÖVP zu ihrem "ewig gestrigen Bildungsprogramm" zeigt laut Reinhard Dumser, Bundesvorsitzenden der SP-LehrerInnen, die "Unverfrorenheit, mit der die Wiener ÖVP die Kürzungen im Bildungsbereich durch Bundesminister Gehrer und Grasser zu vertuschen versucht". "Unwahrheiten werden durch ständiges Wiederholen nicht zur Wahrheit", so Dumser am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Tatsache bleibt, dass in den nächsten vier Jahren alleine in Wien 1.400 Lehrerdienstposten eingespart werden müssen. Obwohl noch immer keine Zahlen für das Schuljahr 2001/02 seitens des Unterrichtsministeriums vorliegen, ist es ein ungeheuerlicher Zynismus, wenn VP-Strobl von 'nur 500 Lehrerdienstposten' spricht, die dem Rotstift des Finanzministers zum Opfer fallen." ****

Dumser empfiehlt der Wiener ÖVP eine "einfache Rechnung": "500 LehrerInnen mal durchschnittlich 21 gehaltenen Unterrichtsstunden ergibt 10.500 Wochenstunden, die die Wiener Kinder kommendes Schuljahr weniger an Unterricht, an Förderung oder an Unverbindlichen Übungen bzw. Freigegenständen haben werden. Das bedeutet pro Standort etwa 23 Stunden oder pro Klasse etwa 2 Stunden weniger Bildungsangebot."

"VP-Chef Görg wäre gut beraten, seinen Bildungssprecher Strobl, der, weil er offensichtlich nicht rechnen kann, jeden Qualitätsverlust für die Wiener Schulen bestreitet, auszutauschen", sagte Dumser. (Schluss) wf/mm

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