FV Telekom präsentiert: Mobile Business - Geschäftsmodelle der Zukunft

Aktuelle Übersicht zu "m-commerce in Österreich" - WKÖ-Präsident Dr. Leitl und Berufsgruppenvorsitzender Dr. Schönthaler als hochkarätige Eröffnungsredner

Wien (PWK) - Mobile Business ist die Zukunftschance für Österreichs IT- und Telekommunikationsbranche. Das weltweite Wachstum des Mobilfunkmarktes hält nach einer jüngst veröffentlichten GfK-Studie auch 2001 an. Die Technologieführerschaft Europas ist dank GSM und UMTS vorerst gesichert. Österreich gehört mit einer aktuellen Marktdurchdringung von 74% am Mobilfunksektor zu den Top 3 in Europa. Um die sich daraus ergebenden Chancen zu nützen und die Risiken sichtbar zu machen, beschäftigt sich der Fachverband der Telekommunikations- und Rundfunkunternehmungen in Kooperation mit future-network am 15. März von 9-13 Uhr im Franz-Dworak-Saal der Wirtschaftskammer Österreich mit der Zukunft des m-commerce , kündigt Fachverbandsgeschäftsführer Dr. Josef Moser an.

Der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, Dr. Christoph Leitl, und der Vorsitzende der Berufsgruppe Telekommunikation, Dr. Helmut Schönthaler, werden in ihren Eröffnungsstatements aus wirtschaftspolitischer Sicht Szenarien entwerfen, wie die Jobmaschine Telekommunikation weiter am Laufen gehalten werden kann. Ausgewählte Vertreter von PriceWaterhouseCoopers, Meterna, Hewlett-Packard und Microsoft werden internationale Vergleiche ziehen, neue Geschäftsmodelle und Billing-Systeme skizzieren und auf Infrastrukturfragen eingehen.

Denn bevor m-commerce zum erfolgreichen Geschäftsmodell werden kann, gibt es noch eine Reihe von Fragen zu klären: Welche Anwendung wird -neben den Location based Services LBS - die GSM-Kunden zur Migration auf UMTS bewegen? Welches Applikationsbündel wird den bisherigen Gewinnbringer Sprachtelefonie ergänzen? Welche Billing-Systeme garantieren den Telekombetreibern wirtschaftlichen Erfolg? Warum ist i-Mode in Japan mit über 20 Millionen Nutzern so erfolgreich, während WAP in Europa erst am Anfang steht? Wird B2C oder doch vorerst B2B der erfolgreiche Technologietreiber für UMTS sein? Bewegt die mobile digitale Signatur zur verstärkten Benützung des Handy als Zahlungsinstrument?

"Multimedia und New Economy klingen gut, aber Geschäftsmodelle müssen sich - wie in der herkömmlichen Wirtschaft - rechnen. Die sechs Netzbetreiber in Deutschland etwa haben noch vor der Installation ihrer Netze schon 600 Euro pro Einwohner ausgegeben, um bei der Zukunftshoffnung UMTS und m-comerce dabei zu sein. Europaweit zählt die Telekommunikation zu den Branchen mit dem größten Anteil an aushaftenden Krediten. Bei der Versteigerung in Österreich wechselten in Summe über 11 Milliarden ATS den Besitzer, es steht also viel auf dem Spiel. Der Fachverband sieht es daher als vordringliche Aufgabe, seinen Mitgliedern im Interesse der gesamten Dienstleistungsbranche möglichst viel Information auf diesem Sektor zur Verfügung zu stellen", so Moser.

Noch 1999 setzte der gesamte IKT-Markt 120 Milliarden ATS, davon die Festnetztelefonie 29 Milliarden ATS, die Datenübertragung 11 Mrd. ATS und der Mobilfunk 35 Mrd. ATS um. Doch bereits mit Ende 2000 telefonierten erstmals mehr Österreicher mobil als im Festnetz. Das zeigt trotz der aufgeführten Risiken die gewaltigen Chancen von m-commerce auf, für den Österreich als Testmarkt in Europa geradezu prädestiniert ist", erklärt der Fachverbandsgeschäftsführer. (hp)

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

FV Telekommunikations- und Rundfunkunternehmungen
Dr. Josef Moser
Mag. Harald Pfannhauser
Tel.: (01) 50105-3170
Fax: (01) 50105-263
e-mail: telekom@wko.at
http://wko.at/telekomWirtschaftskammer Österreich

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK/PWK