VSStÖ-Spitzenkandidatin Mautz: Konservative müssen weg, für eine fortschrittliche ÖH

VSStÖ-Vorhaben: Kampf gegen Studiengebühren, Freifahrt, Volksbegehren, Offene ÖH

Wien(SK) Der Verband Sozialistischer Studentinnen und Studenten (VSStÖ) hat am Montag im Rahmen einer Pressekonferenz seine Spitzenkandidatin für die ÖH-Wahlen (15. bis 17. Mai 2001) präsentiert. Die hochschulpolitische Sprecherin des VSStÖ, Andrea Mautz (25), wird für den VSStÖ um den Vorsitz in der Bundes-ÖH kandidieren. Mautz' Wahlziel: "Wir wollen unsere Mandatszahl erhöhen, zweitstärkste Fraktion bleiben und nach der Wahl eine auf breiter Basis stehende, fortschrittliche ÖH-Exekutive bilden. Die Konservativen müssen weg. Wir müssen der ÖH wieder Profil verleihen!" ****

Mautz kündigte an, nach den ÖH-Wahlen eine neue ÖH unter Einbeziehung zahlreicher fortschrittlicher Kräfte gründen zu wollen. "Wir müssen dem vorherrschenden Bildungsabbau glaubhaft entgegen wirken. Eine ÖH-Exekutive unter dem Vorsitz der ÖVP-finanzierten Aktionsgemeinschaft kann diesen Anspruch nicht erfüllen." Weiters kündigte Mautz an, der ÖH wieder Profil verleihen zu wollen: "Die ÖVPAG will die ÖH zu einer Evaluierungsagentur verkommen lassen, die Regierung würde sie am liebsten abschaffen. Wir wollen aus der ÖH wieder das machen, was sie sein soll: Eine politische Interessenvertretung aller Studierenden, die diesen auch Unterstützung in ihrem Studium im Rahmen von studentischen Service bietet. Nur den Serviceanspruch zu erfüllen, ist zu wenig."

Mautz zeigte auf, dass der VSStÖ sich auch als ÖH-Opposition für die Studierenden einsetzt: "In Wien starten wir heute ein Kampagne zur Freifahrt für Studierende. Bürgermeister Häupl hat großes Interesse an unseren Vorschlägen gezeigt." Die VSStÖ-Spitzenkandidatin sieht keinen Grund, die Studiengebühren zu akzeptieren. Deshalb plant der VSStÖ, das Volksbegehren gegen Studiengebühren mit großem Aufwand durchzuführen. Die ÖH-Strukturen bieten dafür die Grundlage. Weiters kündigte Mautz an, zur Arbeit in der ÖH interessierte Studierende einzuladen: "Wir brauchen engagierte Studierende, die gemeinsam mit uns und einem breiten Bündnis aus anderen Fraktionen, die ÖH neu aufbauen wollen."

Zum geplanten Streik der Lehrenden auf den Universitäten äußerte sich Mautz grundsätzlich positiv, schränkte aber ein: "Streik ja, denn die Lehrenden unterstützen auch unseren Protest gegen die Studiengebühren, aber nur wenn den Studenten kein Semester verloren geht, wenn sie alle Prüfungen durchführen können." (Schluss) re/mp

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