AKNÖ schließt sich Ablehnungsfront gegen EVN Deal an

Wien (OTS) - AKNÖ-Präsident Staudinger: Falsche Industriepolitik der Bundesregierung endlich stoppen

"Der Verkauf der EVN Anteile ist ein weiterer falscher
Schritt in der Industriepolitik der Bundesregierung", warnt AKNÖ-Präsident Josef Staudinger zum heute bekanntgewordenen geplanten Verkauf. Staudinger schließt sich der niederösterreichischen Ablehnungsfront zum geplanten Verkauf an. Den AKNÖ-Präsident stört dabei die doppelbödige Politik von Wirtschaftsminister Bartenstein und OÖ Landeshauptmann Pühringer: "Man kann nicht für eine inländische Stromlösung eintreten und gegen das Atomkraftwerk Temelin protestieren und dann einem Verkauf der EVN Anteile an die ausländischen Strommultis und Atomstromproduzenten zustimmen. Das ist scheinheilig!"

Staudinger stößt sich auch am heutigen Schweigen von Wirtschaftsminister Bartenstein. "Bei solch wichtigen Fragen sollte der Wirtschaftsminister rasch Stellung beziehen". Staudinger sieht in dem Stromdeal ein weiteres Beispiel für die katastrophale Industriepolitik der Regierung. "Das ist eine reine Ausverkaufspolitik, mit Strategie hat das nichts mehr zu tun"; kritisiert Staudinger. In Fragen der Energieversorgung müssen die Interessen der Arbeitnehmer und Konsumenten viel stärker berücksichtigt werden. Der Ausverkauf der EVN sei in jedem Fall der falsche Weg. Staudinger fordert die Rückkehr zu einer Industriepolitik, die sich an den Interessen der NÖ Bevölkerung orientiert.

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