Sima zu EVN-Aktien-Verkauf: "Kein Deal mit Atomkonzernen!"

"Engagement gegen Temelin würde wie Kartenhaus in sich zusammenbrechen"

Wien (SK) "Kein Verkauf von EVN-Aktien an einen Atomkonzern," appelliert SPÖ-Umweltsprecherin Ulli Sima Montag an den oberösterreichischen Landeshauptmann Josef Pühringer. Wie nun publik wurde, sollen EVN-Anteile der Landes-Energie-Gesellschaften Oberösterreichs und der Steiermark und jene des Verbundes an ausländische Interessenten verkauft werden. Potentielle Käufer für die Aktien des niederösterreichischen Energieversorgers EVN sind u.a. der deutsche Atomkonzern E.ON oder die französische EdF. ****

"Pühringers bisheriges Engagement gegen Temelin würde durch einen Aktien-Verkauf an E.ON einen Großkunden des Temelin-Betreibers - wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen", so Sima gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. "Nur ein striktes Nein Pühringers gegen den Verkauf an einen Atomgiganten wird beweisen, wie ernst der Kampf des Landeshauptmanns von Oberösterreich gegen das grenznahe Atomkraftwerk tatsächlich ist", so die SPÖ-Umweltsprecherin. Zugleich forderte sie Minister Martin Bartenstein als Mehrheitseigentümer des Verbundes auf, ebenfalls alles daran zu setzen, dass ein Deal mit denen sich nun Gespräch befindlichen Atom-Konzernen keinesfalls realisiert wird. "Ein derartiges Geschäft konterkariert die heimische Anti-Atom-Politik und muss daher mit allen Mitteln verhindert werden", so Sima abschließend. (Schluss) pp/mp/mm

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