Haubner: Kinderbetreuungsgeld bringt mehr Zeit, mehr Geld und auch mehr Pension

Schluß mit der Diskriminierung von Familienfrauen

Wien, 2001-03-12 (fpd) - "Das Kinderbetreuungsgeld bringt den Frauen mehr Zeit für die Familie, mehr Chancengleichheit, mehr Geld und auch erstmals eigene pensionsbegründete Zeiten. Warum SPÖ-Frauen rein parteipolitisch motiviert gebetsmühlenartig von einer "Zurück an den Herd-Prämie´ sprechen, blieb auch in der gestrigen ORF-Sendung "Betrifft´ erneut unbeantwortet. Es ist aber eine Zumutung, daß Frauen, die sich um die Familie und die Kindererziehung kümmern, als Herd-Prämien-beziehende Menschen durch die SPÖ diskriminiert werden", stellte heute die Bundessprecherin der "Initiative Freiheitliche Frauen" (iFF), Oberösterreichs Frauenlandesrätin Ursula Haubner klar. ****

Faktum sei vielmehr, daß durch das Kindergeld die Frauen mehr Wahlfreiheit zwischen Beruf und Familie hätten. Das sichert auch die mehr als fünffach so hohe Zuverdienstgrenze von S 200.000,-- jährlich. Das alte Karenzgeld nach dem Strickmuster der SPÖ zwang hingegen Frauen tatsächlich an den Herd, da mit einer Zuverdienstgrenze von knapp unter S 4.000,-- keine Wahlfreiheit bestanden hat. Es gab de facto nur die Möglichkeit entweder Familienarbeit leisten und Karenzgeld beziehen oder im Erwerbsleben stehen und kein Karenzgeld beziehen.

"Jetzt ist auch klar, warum SPÖ und Grüne bisher keine Erklärung für ihre parteipolitisch motivierte These, daß das neue Kinderbetreuungsgeld die Frauen an den Herd dränge, liefern konnten. Es gibt keine sachlich und fachlich begründbare Erklärung dafür, sondern nur parteipolitisch motivierte Aussagen der Oppositionsparteien, um die neuen Vorteile, die das Kindergeld für Frauen und Familien bringt schlecht zu reden. Die Opposition soll aber zur Kenntnis nehmen, daß jetzt Frauen nicht nur fünfmal mehr dazuverdienen können, sondern auch die Geldleistung durch die Ausdehnung des Kinderbetreuungsgeldes auf 30 plus 6 Monate nahezu verdoppelt wurde. Wenn dies für die SPÖ eine Verschlechterung darstelle, so könne die Gegenthese der SPÖ nur lauten: Weniger Geld und weniger Zeit für Familien und Kinder und auch keine Pensionszeiten für Familienarbeit. Wenn das die SPÖ tatsächlich will, so soll sie das auch öffentlich sagen", so Haubner abschließend. (Schluß)

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