Glawischnig gegen Ausverkauf der E-Wirtschaft an Atom-Konzerne

Grüne fordern Machtwort Bartensteins: EVN-Atom-Deal wäre Bankrotterklärung für Anti-Atom-Politik

Wien (OTS) - Heftige Kritik am Beschluß der österreichischen Energieversorger Verbund, EstAG und EAG, ihre EVN-Anteile zu verkaufen, übt die Umwelt- und Energiesprecherin der Grünen, Eva Glawischnig. "Der Verkauf der EVN-Aktien an einen ausländischen Atomkonzern wäre eine Bankrotterklärung für die österreichische Anti-Atom-Politik. Nach dem Einkauf des französischen Atomkonzern EdF bei der steirischen EstAG droht nun der zweite große 'Atom-Deal'. EVN-Generaldirektor Gruber spricht bereits offen aus, daß für den Verkauf im wesentlichen nur zwei ausländische Atomkonzerne in Frage kommen. Der 400-Milliarden Schilling schwere Atomriese EdF oder die deutsche E.ON, die bald auch mit billigem Temelin-Strom handeln wird", kritisiert Glawischnig.

"Ich fordere Minister Bartenstein in seiner Funktion als Mehrheitseigentümer des Verbundes auf, ein Machtwort gegen einen EVN-Atom-Deal zu sprechen. Angesichts der breiten Ablehnung von Atom-Stromimporten durch die österreichische Bevölkerung muss einem weiteren Ausverkauf der österreichischen E-Wirtschaft ein Riegel vorgeschoben und stattdessen eine starke, österreichweite Stromlösung forciert werden", so Glawischnig abschliessend.

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