Pietsch: NÖ Volkspartei betreibt mit Sicherheitsakademie parteipolitisches Ränkespiel

VPNÖ hat volle Verantwortung für die Verschwendung von Steuergeld zu tragen

St. Pölten, (SPI) - "Seit geraumer Zeit betreibt die niederösterreichische Volkspartei mit der schlüsselfertigen Sicherheitsakademie in Traiskirchen ein parteipolitisches Ränkespiel. Sowohl LH Erwin Pröll als auch Ernst Strasser als er noch Klubobmann der VPNÖ gewesen war, gehörten zu begeisterten Befürwortern der Sicherheitsakademie. Diese Tatsache kann in mehreren Zeitungsartikeln nachgelesen werden. Jetzt nachdem die SIAK in Traiskirchen endlich ihrer Bestimmung übergeben werden könnte, sieht alles ganz anders aus. Der einstige Befürworter und nun zuständige Innenminister Strasser versucht mit seinen Parteikollegen alles, um diese wichtige Institution, geschaffen unter sozialdemokratischen Innenministern, zu demontieren. Wenn das Projekt SIAK in Traiskirchen trotz Fertigstellung dennoch zum Scheitern gebracht wird, liegt es alleinig in der Verantwortung der Volkspartei", kritisiert der Sicherheitssprecher der NÖ Sozialdemokraten LAbg. Karl Pietsch.****

Seit einigen Monaten steht nun in Traiskirchen das modernste universitäre Ausbildungszentrum für die Exekutive in Europa leer, das von der Volkspartei gefordert und von den Sozialdemokraten realisiert wurde. Der Sinneswandel der verantwortlichen VP-Politiker kann auf keinerlei objektive Grundlagen zurückgeführt werden. Das Argument der Volkspartei, dass mit der Marokkanerkaserne bereits eine SIAK besteht, die genau so gut geeignet wäre als das neue Gebäude in Traiskirchen ist völlig haltlos. Außerdem kann die Marokkanerkaserne nur einen Fernlernbetrieb ermöglichen und befindet sich in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand. "Wenn es deshalb zu einer aufwändigen Revitalisierung der Marokkanerkaserne statt der Inbetriebnahme der SIAK in Traiskirchen kommt, hat die Volkspartei nicht nur die 300 Millionen Schilling, die das Gebäude in Traiskirchen gekostet hat, sondern auch noch den Mißbrauch und die Verschwendung von vielen weiteren Millionen an Steuergeld zu verantworten", so der Sicherheitssprecher der SPNÖ abschließend. (Schuss) as

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