Wiener ÖVP: Bildungspolitik wird zum Wahlkampfthema

Wien, (OTS) Auch der Wiener Stadtschulratspräsident Scholz bestätige, dass es im Wiener Bildungsbereich keinen Grund zur
Panik und zur Verunsicherung gebe, betonten ÖVP Landesparteiobmann Vzbgm. Dr. Bernhard Görg und der Bildungssprecher GR Prof. Walter Strobl am Montag in einem Pressegespräch. Görg warf der Wiener SPÖ vor, in den Schulen und gegenüber den Eltern eine "Verunsicherungskampagne" im Wahlkampf begonnen zu haben.

Der Vorwurf, Wien werde vom Bund "ausgehungert", treffe vor allem im Bildungsbereich überhaupt nicht zu. Der Bund habe in den vergangenen Jahren rund 3,8 Milliarden Schilling für Schulzwecke investiert und weitere 1,8 Milliarden für die nächsten Jahre seien budgetiert, so Strobl. Die Sparmaßnahmen, die Landeshauptmann Dr. Michael Häupl gemeinsam mit den 8 anderen Landeshauptleuten beim Finanzausgleich unterschrieben habe, brächten keinerlei Verschlechterung im Wiener Schulwesen.

Görg und Strobl verwiesen darauf, dass die kolportierten Zahlen der einzusparenden Planstellen im Pflichtschulbereich nicht stimmen. Es werde maximal eine Einsparung von rund 500 Planstellen erfolgen und nicht, wie behauptet, mehr als 1.400.

Wien brauche eine liberale Schulpolitik, so die beiden ÖVP-Mandatare. Auf Einheitsschulen könne verzichtet werden. Eine bildungspolitische Zukuntsoffensive erfordere aber auch, dass endlich ein Schulentwicklungsplan erstellt werde. (Schluss)
fk

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